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Digitale Gewalt - Verhaltenstherapie mit Betroffenen

Dipl.-Psych. Dorothee Scholz

 Digitale Gewalt - Verhaltenstherapie mit Betroffenen
OAP

Das Phänomen der digitalisierten Gewalt hat während der letzten 10 Jahre stark zugenommen, weshalb eine Auseinandersetzung damit - auch aus psychotherapeutischer Perspektive - unumgänglich ist. Minoritäten, zivilgesellschaftliche Akteur:innen sowie bestimmte Berufsgruppen werden zunehmend zum Ziel antidemokratischer und/oder verschwörungsgläubiger Bewegungen. Gerade im digitalen Raum ist diese Gewalt effektiv skalierbar und kann aufgrund der hohen Öffentlichkeit und Intensität immense Zerstörungskraft entfalten, oft ohne ausreichende Möglichkeit eines juristischen Schutzes für die Betroffenen. Erschwerend kommt hinzu, dass v.a. organisierte Hasskampagnen zu langanhaltenden, existenzgefährdenden und hybriden Bedrohungslagen führen, die auch analoge Sicherheitsrisiken enthalten.

Die Frage nach dem gesunden Umgang mit einer solchen Situation stellt auch Psychotherapeut:innen vor Herausforderungen. Gleichzeitig führt die Zunahme und Professionalisierung von digitalisierter Gewalt beobachtbar zu einem steigenden Bedarf an therapeutischer Unterstützung für betroffene Personen. Die angebotene Fortbildung beschäftigt sich daher mit den Besonderheiten, die in diesem Kontext bei der (verhaltens-) therapeutischen Behandlung von Gewaltbetroffenen zu beachten sind. Neben einem Überblick über die Gewaltphänomene und die häufigsten Problemfelder in diesem Bereich werden auch Spezifika in der Anamnese und Stabilisierung aufgezeigt, die vor “therapeutischen Fallen” schützen und nach Möglichkeit einer eigenen Hilflosigkeit als Behandler:in vorbeugen sollen. Dabei werden auch verschiedene best-practice Behandlungsstrategien vorgestellt und an Praxisbeispielen illustriert. Im Anschluss können Teilnehmende Fragen stellen und eigene Erfahrungswerte einbringen, um in einen konstruktiven kollegialen Austausch zu gehen.

 

 

 

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Im Detail

Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen; Kinder-und Jugendlichen Psychotherapeut*innen, Interessierte aus anderen klinisch tätigen Berufsgruppen wie Pflegefachkräfte, Körpertherapeuten, Kunsttherapeuten, Heilpraktiker, Psychologen etc..

Ein Antrag auf Akkreditierung dieser Veranstaltung ist bei der LandespsychotherapeutenkammerBaden-Württemberg gestellt. Die Punkte werden in der Regel von allen Psychotherapeuten- und Ärztekammern in Deutschland, Österreich und der Schweiz anerkannt. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit Ihrer Teilnahmebescheinigung und Ihren Fortbildungspunkten.

Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet oder Smartphone) mit Lautsprechern und eine stabile Internetverbindung. Der Vortrag wird über die Zoom Webinarplattform (nicht als Zoom-Meeting) abgehalten. Als Teilnehmer*in sind Sie nicht über die Kamera sichtbar und können Ihr Mikrofon nicht nutzen. Sie haben aber die Möglichkeit, über den Chat und über "Fragen/ Antworten" aktiv an der Veranstaltung teilzunehmen.

Sie erhalten am Tag der Veranstaltung den Zoom-Link zur Teilnahme und die Veranstaltungsunterlagen per E-Mail zugesandt. Zur Teilnahme müssen Sie lediglich den Link anklicken und das Webinar/ Meeting wird automatisch in Ihrem Browser geöffnet. 

Wann?

Do. 5.2.2026

17.00 - 18.30

Wo?

Online via Zoom

Kurstyp

Vortrag

CME

2 Punkte

Noch genug Plätze frei

Teilnahmegebühr

40,00 €

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