Es ist uns gelungen, die erfahrensten Expert*innen ihres Feldes für die OAP zu gewinnen. Freuen Sie sich auf viele prominente Dozent*innen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Ihnen teilen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum direkten Austausch mit unseren Dozent*innen!
Prof. Dr. med. Peer Abilgaard ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Diplom-Gesangpädagoge und Diplom-Instrumentalpädagoge. Er studierte Medizin an den Universitäten Köln und Paris, sowie Gesang und Trompete an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Opernengagements führten den Countertenor als Gastsolist an das Staatstheater Darmstadt und die Opernhäuser in Halle, Gera, Altenburg und Bonn.
Peer Abilgaard ist Chefarzt der Abteilung für Seelische Gesundheit am Evangelischen Klinikum in Gelsenkirchen.
Parallel ist er Professor für Musikermedizin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.
Er ist Lehrtherapeut und Supervisor an der APP in Köln und Prüfer an den Landesärztekammern in Westfalen-Lippe (Münster) und Nordrhein (Düsseldorf).
Als Autor und Referent beschäftigt er sich mit integrativen Psychotherapieansätzen für Patientinnen und Patienten in akuten Krisen, nonverbaler Psychotherapie (speziell der Musiktherapie), Psychotraumatologie und Medizin-Ethik.
Dr. Christoph Joseph Ahlers ist Sexualwissenschaftler und leitet als Klinischer Sexualpsychologe die Praxis für Paarberatung und Sexualtherapie am Institut für Sexualpsychologie in Berlin.
Während seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit als Sexualwissenschaftler in Klinik, Forschung und Lehre und hat Dr. Ahlers an der Berliner Charité und in seiner eigenen Schwerpunktpraxis für Klinische Paar- und Sexualpsychologie hunderte Einzelpersonen und Paare untersucht, beraten und behandelt. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und medialer Publikationen sowie stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, Dozent, Lehrtherapeut und Supervisor der Deutschen Gesellschaft für Sexualwissenschaft, Sexualtherapie und Sexualmedizin (DGSMTW).
Dr. phil. Susanne Annies ist Psychologische Psychotherapeutin und arbeitet nach klinischer Tätigkeit in leitender Funktion nun langjährig in eigener Praxis für Erwachsene und Kinder im schönen Bayrischen Wald. Studium der Diplom-Psychologie, Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie, in Supervision und Spezialisierung in Psychotraumatologie. Tätigkeit als Supervisorin, Dozentin und Autorin.
Julia Arnhold ist Psychologische Psychotherapeutin (VT). Seit 2011 niedergelassen in eigener Praxis und seit 2018 Leiterin einer Lehrpraxis in Berlin.
Als Supervisorin und Dozentin für Verhaltenstherapie und Schematherapie ist sie deutschlandweit für verschiedene Aus- und Weiterbildungsinstitute tätig.
Interessensschwerpunkte sind Verhaltenssüchte, psychotische Störungen, Beziehungs- und Interaktionsstörungen sowie stressbedingte Störungen.
Neben Psychotherapie, Lehre und Supervision sind Beratungen im Rahmen von Employee Assistance Programmen sowie Autorentätigkeit weitere Tätigkeitsfelder.
Volker Bahlinger, Jahrgang 1969, ist Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit Doppelapprobation. Er ist Gruppenpsychotherapeut, Dozent an verschiedenen Instituten und Supervisor.
Volker Bahlinger hat in Konstanz Psychologie studiert. Nach 5 Jahren Tätigkeit in Kliniken und Einrichtungen ist er seit 2000 in eigener Praxis in Göppingen niedergelassen. Seit 2010 liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Gruppenpsychotherapie mit Jugendlichen und Erwachsenen. Seine Spezialgebiete als Dozent in der Aus- und Weiterbildung von Psychotherapeuten sind die Selbstmanagementtherapie von Kanfer und die Ressourcenaktivierung, dabei setzt er einen besonderen Fokus auf einen hohen Praxisbezug.
Dipl.-Psych. Anja Bär studierte in Frankfurt und Heidelberg Psychologie, seit 2003 Zusatzqualifikation Verhaltenstherapie (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) und seit 2021 die Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von EMDR bei Erwachsenen. Seit 2003 ist die approbierte psychologische Psychotherapeutin als Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für Verhaltenstherapie an mehreren Instituten in Deutschland tätig. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören Angststörungen, Depressionen, Autismusspektrumsstörungen und Geschlechtsinkongruenz. Seit 2011 behandelt sie in eigener Praxis in Heidelberg Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit vielfältigen Diagnosen. Sie begleitet Kinder und Jugendliche mit Geschlechtsinkongruenz und Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Autismusspektrum.
Professor Dr. Antonia Barke, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin (VT). Antonia Barke leitet die Abteilung für Klinisch-Psychologische Intervention am Institut für Psychologie der Universität Duisburg-Essen und ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung (DGPSF).
Als Klinische Psychologin erforscht sie psychologische Faktoren bei chronischen und akuten Schmerzen. Ihre Bildgebungsforschung zu Fear-Avoidance wurde mit dem ersten Preis der deutschen Schmerzgesellschaft ausgezeichnet. Über viele Jahre war sie die wissenschaftliche Koordinatorin der internationalen und interdisziplinären Expertengruppe der IASP (International Association for the Study of Pain) für die Entwicklung einer Klassifikation chronischer Schmerzen für die ICD-11 (Vorsitzende: Rolf-Detlef Treede and Winfried Rief). Sie führte zahlreiche empirische Erprobungen der Klassifikation durch und ist die Autorin vieler Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Marie Bartholomäus ist Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und leitende Psychologin in der KIRINUS Tagesklinik München Nymphenburg. Ihre Behandlungsschwerpunkte liegen dabei auf Depressionen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen sowie somatoformen Störungen. Zuvor arbeitete sie in der Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Als Dozentin ist sie für verschiedene Ausbildungsinstitute in München tätig. 2022 wirkte sie an der Veröffentlichung des „Kompetenzorientierten-Manuals zur Behandlung von Störungen der sozialen Interaktion“ (Schilbach et al., 2022) mit, welches sie aktuell wissenschaftlich evaluiert.
Frau PD Dr. phil. Rita Bauer war nach Abschluss ihrer Studien in den Fächern Diplom-Psychologie und Diplom-Theologie ab dem Jahr 2003 in der vollstationären Versorgung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg tätig. Dort erarbeitete sich besondere Expertise im Bereich der affektiven Erkrankungen sowie Angst- und Zwangserkrankungen. Begleitend war Frau Bauer wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Sozialpsychiatrie und Versorgungsforschung und erhielt verschiedene Förderpreise für ihre Forschungsarbeiten u.a. im Bereich bipolare Erkrankungen und Suizidalität. Ihre Approbation als Psychologische Psychotherapeutin erfolgte im Jahr 2007. Nach ihrer Habilitation wechselte sie im Jahr 2013 an die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden und ist seither dort als psychotherapeutische Leiterin der Privatambulanz und weiterhin in der Wissenschaft tätig. Ihr bereits vor dem Studium begonnenes kontinuierliches Engagement im Bereich der Hospizarbeit und Palliativmedizin führte Frau Bauer auch in beruflicher Hinsicht mit Fortbildung zur Psychoonkologin fort. Seit 2018 arbeitet Frau Bauer vorrangig in eigener Privatpraxis und nur mehr verkürzt am Universitätsklinikum Dresden. Begleitend arbeitet sie ferner weiterhin als freie Dozentin in verschiedenen Aus- und Fortbildungsinstituten, ist Supervisorin und ist Gründungsmitglied des Werner-Felber-Institutes für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen.
Prof. Baumeister ist Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie einschließlich der angeschlossenen psychotherapeutischen Hochschulambulanz der Universität Ulm. Seine Forschung fokussiert auf die versorgungsnahe Erforschung psychischer Störungen und psychologischer Aspekte körperlicher Erkrankung sowie deren Prävention und Behandlung mit Schwerpunkten im Bereich Digital Health, Personalisierung und Psychotherapieprozessforschung. Er ist Sprecher verschiedener Interessensgruppen zu Digital Mental Health sowie Mitglied der beiden Deutschen Zentren für psychische Gesundheit und Kinder- und Jugendgesundheit.
M. Sc. Psych. Joana Birkner ist als Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) in
eigener Praxis in Berlin tätig. Beim Zentrum für emotionale Gesundheit Deutschland arbeitet sie
als Projektleiterin im Bereich Unterrichtsdesign / E-Learning (Subject Matter Expert Psychology)
und entwickelt mit einem Team aus Psycholog:innen und Sport- und
Gesundheitswissenschaftler:innen digitale Schulungen und Kurse zu innovativen
Gesundheitsprogrammen, insbesondere zum Einsatz von Sporttherapie bei Depression und
anderen psychischen Erkrankungen. Arbeits- und Interessenschwerpunkte liegen in der
Erforschung alternativer Therapieansätze für psychische Erkrankungen und im Potential der
interdisziplinären Vernetzung.
www.zegd.de
Dr. phil. Karsten Böhm ist psychologischer Psychotherapeut und arbeitet eigener Praxis in Freiburg, die einen Schwerpunkt auf Trauma- und Zwangsbehandlungen hat. Er ist erster Vorsitzender von EMDRIA Deutschland e.V. und EMDR Senior Trainer.
Seit 2004 beschäftigt er sich, neben Studien zu PTSD, intensiv mit der Psychotherapieforschung von Zwangsstörungen. An der Freiburger Universitätsklinik führte er innerhalb von Forschungsgruppen bis 2011 u.a. klinische Studien zum Einsatz von EMDR, Dissoziationsneigungen und Versorgungsforschung bei Zwängen durch. Danach gründete er die Privatklinik Friedenweiler, die er bis 2021 leitete. Dr. Böhm war Mitglied der Leitlinienkommission der DGPPN zu Zwangsstörungen, die die erste deutsche S3 Leitlinie zur Behandlung von Zwängen ausarbeitete. Er leitet Aus- und Weiterbildungen an verschiedenen Psychotherapieinstituten, bei Notfallseelsorge der Feuerwehr und auf Kongressen (DGPPN).
Boothe, Brigitte, Prof. em. Dr. phil (AZPP, FSP, PIB), Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, von 1990 bis 2013 Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie an der Universität Zürich. Damals und heute besonderes Interesse an Wunsch, Traum und Erzählung in Forschung und Praxis.
Heute: Psychoanalytische Gemeinschaftspraxis Bellevue in Zürich.
Psychoanalyse - Psychotherapie - Beratung - Mentoring - Schreibwerkstatt - Supervision
Literaturhinweise
Boothe, B. (2013). Wenn doch nur - ach hätte ich bloss. Die Anatomie des Wunsches. Zürich: Rüffer&Rub.
Boothe, B. & D. Stojkovic (2013). Schlafhüter und Muntermacher – Traum, Wunsch und die Kunst des Wartens. In Brigitte Boothe (Hrsg.). (2013). Wenn doch nur – ach hätt ich bloß. Die Anatomie des Wunsches. (S. 34-70). Zürich: Rüffer & Rub.
Dr. Christine Brähler ist Psychologische Psychotherapeutin und Dozentin. Master- und Doktorabschlüsse hat sie an der University of Edinburgh erlangt und ist seitdem Honorary Lecturer an der University of Glasgow. Als eine der ersten Psychologinnen in Europa lehrt sie seit 2008 Selbstmitgefühl. Sie ist Ausbilderin im Programm Mindful Self-Compassion/Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) und bietet international Lehrerweiterbildungen und innovative Seminare über Selbstmitgefühl an. Ihre akademischen und populären Veröffentlichungen umfassen die erste klinische Studie über Compassion Focused Therapy.
www.christinebraehler.com
www.selfcompassioninclinicalpractice.com
Jahrgang 1976, hat nach ihrem Musikstudium in Weimar (Hauptfach Querflöte) Psychologie in Berlin studiert. Im Anschluß hat sie ihrem Leitbild der Scientist-Practitioner folgend die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Fachkunde Verhaltenstherapie) sowie eine Promotion an der Humboldt-Universität Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin begonnen, was sie mit einem Forschungsaufenthalt in New York verband. Nachdem sie an der Universitätsklinik Freiburg weitere Psychotherapiemethoden (wie CBASP und IPT) gelernt und beforscht hat, war sie mehrere Jahre als Professorin an der Psychologischen Hochschule Berlin tätig bevor sie eine Stiftungsprofessur der Schön Kliniken an der Philipps-Universität Marburg antrat. Seit 2019 ist sie W3-Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Greifswald sowie Direktorin des dortigen Zentrums für Psychologische Psychotherapie. Zudem ist sie Initiatorin und Leiterin der Initiative ‚Gemeinsam für psychische Gesundheit‘. Ihre Forschungsschwerpunkte verorten sich im Bereich der individualisierten und mechanismenbasierten Psychotherapieforschung (insb. Verlaufs- und Interventionsforschung, praxisorientierte Forschung, Prozessforschung, quantitative klinische Pychologie).
Psychologische Psychotherapeutin (PP), Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeutin (KJP). Seit 1999 niedergelassen in eigener Praxis;
Verhaltenstherapeutin; Schematherapeutin (ISST-zertifiziert) für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene. Seit 2000 Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für
Verhaltenstherapie an mehreren Instituten für Verhaltenstherapie in Deutschland. Seit 2011
zertifizierte Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für Schematherapie. Seit
2016 Trainingsleiterin des Curriculums für Schematherapie mit Kindern, Jugendlichen und
deren Bezugspersonen am IFKV in Bad Dürkheim. Autorin im Beltz-Verlag.
Dr. med. Melanie Büttner ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Sexualtherapeutin/-medizinerin (DGfS) und Traumatherapeutin. Nach 14 Jahren am Münchener Universitätsklinikum rechts der Isar ist sie heute Inhaberin der Praxis und des Instituts für Sexual-, Psycho- und Traumatherapie und als freie Wissenschaftlerin tätig. Melanie Büttner ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher und Macherin des ZEIT-ONLINE-Podcasts „Ist das normal?", für den sie für den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus nominiert wurde. Literatur: „Sexualität und Trauma", „Handbuch Häusliche Gewalt" und „Ist das normal? Lass uns über Sex sprechen, wie du ihn willst".
Dipl.-Psych. Fabian Chmielewski ist als Psychologischer Psychotherapeut in der Praxisgemeinschaft am Weiltor in Hattingen niedergelassen. Als Supervisor und Selbsterfahrungsleiter unterstützt er die Ausbildung angehender Psychotherapeut*innen. Er ist Autor von Fachartikeln zur Selbstwerttherapie und zu existenziellen Fragestellungen in der Psychotherapie. Gemeinsam mit seinem Praxiskollegen Dipl.-Psych. Sven Hanning hat er den Ratgeber „Ganz viel Wert – Selbstwert aktiv aufbauen und festigen“ (Beltz, 2019) und die „Therapie-Tools Selbstwert“ (Beltz, 2021) veröffentlicht. Als Dozent gibt er Seminare und Workshops auf Kongressen und an Aus- und Fortbildungsinstituten zum Umgang mit Sinnfragen in der Psychotherapie und zur Behandlung von Selbstwertproblemen.
Roberto D’Amelio Diplom-Psychologe, psychologischer Psychotherapeut mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsambulanz ADHS am Neurozentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes. Autor zahlreicher Publikationen rund um das Thema ADHS im Erwachsenenalter. Des Weiteren lehrt er an der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes und ist als Dozent sowie Supervisor in verschiedenen Ausbildungsinstitutionen zum Ärztlichen und/ oder Psychologischen Psychotherapeuten tätig.
Veröffentlichungen zum Thema ADHS:
D’Amelio R, Retz W, Philipsen A, Rösler M (Hrsg.) (2008) Psychoedukation und Coaching ADHS im Erwachsenenalter. Manual zur Leitung von Patienten- und Angehörigengruppen. München: Urban & Fischer, Reihe: Im Dialog
D’Amelio R (2012) Patienteninformation Aufmerksamkeitsstörungen. Praxis-Tools ADHS im Erwachsenenalter. Medice
D’Amelio R (2012) Patienteninformation Impulsivität. Praxis-Tools ADHS im Erwachsenenalter. Medice
Hierl S, D’Amelio R, Bender M (2014) Patienteninformation ADHS in Beziehungen – Coaching für die Partnerschaft. Praxis-Tools ADHS im Erwachsenenalter. Medice
D’Amelio R, Retz W, Philipsen A, Rösler M (2016) ADHS im Erwachsenenalter – Strategien und Hilfen für die Alltagsbewältigung. Stuttgart: Kohlhammer
D’Amelio R, Retz W, Philipsen A, Rösler M (2021) ADHS im Erwachsenenalter – Strategien und Hilfen für die Alltagsbewältigung. 2.erweiterte und überarbeitete Auflage. Stuttgart: Kohlhammer
HASE - Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene. Untersuchungsverfahren zur syndromalen und kategorialen Diagnostik der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter, 1. Auflage (2007). Rösler M, Retz-Junginger P, Retz W, Stieglitz R-D. Unter Mitarbeit von: Hengesch G, Schneider M, Steinbach E, D´Amelio R, Schwitzgebel P, Blocher D, Trott G-E, Reimherr F und Wender PH. Göttingen: Hogrefe
Dr. Nina Dittmer, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin (VT), Supervisorin; seit 2011 an der Schön Klinik Roseneck tätig, seit 2023 als Leitende Psychologin, seit 2024 auch Weiterbildungsbefugte im Bereich Verhaltenstherapie für Erwachsene; Schwerpunkte: Essstörungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Traumafolgestörungen, Psychotherapie für junge Erwachsene.
2002 - 2007 Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bei AKiP Köln und Stipendiatin der Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Psychologie. 2007 Approbation. 2010 Promotion zum Thema Selbstmanagementtherapie bei Jugendlichen, Universität zu Köln. 2008 - 2011 Leitung Psychosozialer Dienst der Kinderonkologischen Abteilung des Zentrums für Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Bonn. Seit 2011 niedergelassen in eigener Praxis in Bonn und Dozentin bei verschiedenen Ausbildungsinstituten. Curriculare Fortbildung in Schematherapie für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche, 2015 ISST-Anerkennung als ‚Advanced Level Schematherapist and Supervisor-Trainer in Child-Adolescent Schema-Therapy‘.
Dr. Rebecca Dugué, Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie, arbeitet in eigener Praxis in Paderborn und als Dozentin für die Behandlung von Essstörungen an verschiedenen Ausbildungsinstituten für PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen. Zuvor war sie viele Jahre in der Hochschulambulanz und dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Forschung, Lehre und psychotherapeutisch tätig.
Jenny Ebert ist niedergelassen als psychologische Psychotherapeutin in Bonn (Verhaltenstherapie). Sie ist zertifizierte EMDR-Therapeutin, zertifizierte Schematherapeutin (ISST) und hat Weiterbildungen in spezieller Traumatherapie und in enaktiver Traumatherapie bei Ellert Nijenhuis abgeschlossen. Sie unterrichtet an der Köln Bonner Akademie für Verhaltenstherapie und am Institut für Schematherapie in Graz.
Abschluss des Studiums der Kognitionspsychologie in Zürich 2004 nach einem Jahr mit klinischer- und Forschungserfahrung am Lehrkrankenhaus der Harvard Medical School McLean Hospital in Boston, USA. Nach der Promotion 2008 an der Schnittstelle zwischen Kognitionspsychologie, Psychopathologie und Informatik an der Universität Zürich und der Ludwig-Maximilians-Universität in München Beginn der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten am Klaus-Grawe Institut in Zürich in Psychologischer Psychotherapie nach einem evidenzbasierten, methodenintegrativen Ansatz mit verhaltenstherapeutischem und systemischen Schwerpunkt. Nach sechs Jahren psychotherapeutischer Arbeit in einer psychiatrisch-psychosomatischen Klinik in der Schweiz, erst als klinischer Psychologe, dann als Stv. Leitender Psychologe 2015 Wechsel als Leitender Psychologe ans Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Hier liegt der Schwerpunkt auf der weiteren Etablierung moderner integrativer Psychotherapie (modularisiert und Mechanismus-basiert) in der Psychiatrie in Klinik, Forschung und Lehre mit einem Fokus in und großem Spaß an Schematherapie. Tätigkeit als Supervisor und Dozent in Verhaltenstherapie und Schematherapie in verschiedenen Ausbildungsinstituten und Kliniken. Wissenschaftliche und klinische Publikationen, unter anderem „Schematherapie bei Depressionen – Ein Behandlungskonzept für das (teil)stationäre Setting.“
Dr. med. Stefanie Ennemoser ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und Psychotherapeutin (tiefenpsychologisch fundiert). Nach 14 Jahren Tätigkeit als Frauenärztin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, in denen sie auch im Bereich der Psychosomatik tätig war, ist sie seit 2021 sowohl als angestellte Fachärztin in einer Gynäkologie-Praxis als auch psychotherapeutisch in eigener Praxis in München tätig. Psychotherapeutisch liegt ihr Schwerpunkt bei gynäkologisch-geburtshilflichen Themen wie der Psychotherapie bei unerfülltem Kinderwunsch und der psychosoziale Beratung bei Gametenspende. Sie ist Mitglied bei der Deutschen Gesellsellschaft für Psychosonatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG), der Deutschen Gesellsellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und des Ärztlich Psycholigischen Weiterbildungenskreis (ÄPK).
Psychologische Psychotherapeutin (VT), Zusatzqualifikationen in Spezieller Psychotraumatherapie für Erwachsene (DeGPT). Wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Therapeutische Tätigkeit in eigener Praxis.
Horia Fabini ist psychologischer Psychotherapeut, Gruppentherapeut (BaG), Supervisor (DVT), Schematherapeut und Supervisor für Schematherapie (ISST), Fachpsychologe für Notfallpsychologie, Kriminalpsychologe, Psychotraumatologe (DeGPT, ESTSS), Präventionsmanager Extremismus / Radikalisierung, Gutachter (Schwerpunkte: Legal- und Gefährlichkeitsprognose), wissenschaftlicher Leiter des Curriculums Notfallpsychologie an der Bodelschwingh Akademie in Berlin und Dozent an verschiedenen Ausbildungsinstituten bundesweit.
Privatpraxis für Psychotherapie / Supervisionspraxis
Rhinower Straße 5, 10437 Berlin | +49 176 62075905
www.psychotherapie-fabini.de | info@psychotherapie-fabini.de
Dr. med., Oberärztin am Zentrum für Integrative Psychiatrie, Christian-Albrechts-Universität Kiel
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Supervisorin für Verhaltenstherapie, Schematherapie und Gruppenschematherapie,
Bis 2005 Studium der Humanmedizin an den Universitäten Halle und Lübeck. 2006-2013 Facharztausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum für Integrative Psychiatrie, Universität zu Lübeck. Von 2014-2021 dort Oberärztin für den Bereich „Trauma und Persönlichkeitsstörungen“ und stellvertretende Leitung des Ambulanzzentrums. Seit 2021 Oberärztin am Zentrum für Integrative Psychiatrie Kiel. Leitung der Arbeitsgruppe Psychotherapieforschung und –entwicklung.
Forschungsschwerpunkte: Persönlichkeitsstörungen (v.a. Borderline-PS), Depression, posttraumatische Belastungsstörungen, Psychotherapie (v.a. Schematherapie, DBT, Metakognitive Therapie, Behavioral Activation, Imagery Rescripting), Gruppenpsychotherapie, Versorgungsforschung
Buchveröffentlichungen und DVDs:
“Therapietools Schematherapie” von Faßbinder, E., Schweiger U., Jacob, G. (2011). Weinheim: Beltz
„Therapietools Depression“ von Faßbinder, E., Klein, P., Sipos, V., Schweiger, U. (2015). Weinheim: Beltz.
„Stuhldialoge in der Psychotherapie“, 2 DVDs, 280 Min, von Faßbinder, E., Jacob, G. (2014). Weinheim: Beltz.
“Therapietools Gruppenschematherapie” von Demmert A. & Faßbinder (2021)
Dipl.-Psych. Antje Feistel ist psychologische Psychotherapeutin (AP/TP), Psychoanalytikerin mit zusätzlichem Schwerpunkt auf der Analytischen Psychologie C.G. Jungs (DGAP), psychotherapeutische Tanztherapeutin (Pitth.) und hat einen Bachelor in angewandten Sozialwissenschaften (ACAP/ Edith Cowan University, Australia). Sie verfügt über internationale Erfahrung und leitete 10 Jahre tanztherapeutische Gruppen im stationären und tagesklinischen Bereich der Psychiatrie und Psychosomatik. Beim Blick auf psychologische Störungen gilt ihr Interesse neben der psychoanalytischen Herangehensweise sowohl sozialgesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen als auch der transpersonalen Ebene. Sie versteht den Körper als Ausgangspunkt der Ich- Entwicklung und eine lebendige und bezogene therapeutische Beziehungsarbeit als das Vehikel zu einer stabilen Ich- Selbst Achse und zum Individuationsprozess. Sie ist in eigener Praxis in Berlin niedergelassen.
Literaturhinweis:
Feistel, A. (2015). Psychologische und Transpersonale Aspekte der Contact Improvisation. Saarbrücken: Akademiker Verlag.
Anna Felnhofer ist Universitätsassistentin (post-doc) und Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen das Erleben und Verhalten in Virtuellen Realitäten (VR), die Anwendung von VR für therapeutische Zwecke sowie auch die Prävention und Therapie problematischer Mediennutzung. Sie ist Gründerin und Leiterin eines VR-Labors (PedVR-Lab) und Gründerin und (Mit-)Herausgeberin der internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift Digital Psychology. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Herausgabe von vier (Lehr-)Büchern (UTB, BELTZ).
Parallel dazu veröffentlicht sie Erzählungen und Kurzprosa in literarischen Zeitschriften. Ihr Debütroman "Schnittbild" (Luftschacht, 2021, 2. Auflage März 2023) erhielt die Buchprämie der Stadt Wien, wurde mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2021 ausgezeichnet und für die Shortlist des Österreichischen Buchpreises Debüt 2021 nominiert. Im Juni 2023 nahm sie auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant am Ingeborg-Bachmann Preis teil.
Katja Fleck ist Diplom-Psychologin und Achtsamkeitslehrerin für MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction). Sie studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburgund war bis 2014 therapeutisch, beratend und diagnostisch in einer Praxis für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Aschaffenburg tätig. 2014-2021 leitete sie das Förderzentrum Phönix der DeutschenInternationalen Schule in Johannesburg, Südafrika. Seit der Corona-Pandemie ist sie in eigener Online-Praxis für psychologisch-achtsame Begleitung und Achtsamkeitskurse tätig. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören: Achtsamkeit zur Stressbewältigung und als Selbstfürsorgeinstrument für therapeutisch-beratende Berufsgruppen, Achtsamkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Schule und im therapeutischberatenden Setting, Persönlichkeitsentwicklung mit Achtsamkeit.
Die Diplom-Psychologin Eva Flemming hat in Wien und Berlin Psychologie studiert. Sie ist derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Rostock tätig und arbeitet dort zum Schwerpunkt Bindungsforschung. Daneben befindet sie sich in fortgeschrittener Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin am Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e.V. (IPPMV).
Dipl.-Psych. Gideon Franck ist Psychologischer Psychotherapeut, spezialisiert auf die Behandlung chronischer Schmerzpatienten. Er arbeitet in eigener Praxis in Petersberg, nahe Fulda. Neben der Praxis arbeitet er als Dozent und Supervisor für verschiedene Kliniken und Ausbildungsinstitute in Deutschland und der Schweiz. Zuvor war er in mehreren Schmerz- und Palliativzentren, sowie Kliniken tätig in Deutschland. Hierbei verbrachte er auch einige Jahre in der ambulanten Palliativversorgung.
2017 startete er das Projekt „Schritt ins Leben - Das ACT Peer-Programm", welches er seit mehreren Jahren eigenverantwortlich leitet und weiterentwickelt hat. Schritt ins Leben richtet sich an Patienten mit chronischen, länger bestehenden Schmerzen. Es ist als Gruppenprogramm gedacht, kann aber auch gut einzeln durchgeführt werden.
2022 erhielt er hierfür den Deutschen Schmerzpreis für Forschung und Schmerzmedizin der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin und der Deutschen Schmerz Liga.
Gideon wohnt mir seiner Familie am Rande der Rhön, liebt es zu wandern, zu verreisen und leitet seit 2009 eine kleine buddhistische Meditationsgruppe der Bodhi Path Zentren.
Dr. Ulrike Frank, Psych. Psychotherapeutin, Verhaltenstherapeutin, Dozentin und Supervisorin für Verhaltenstherapie und Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT). Leitende Psychologin an der Hochschulambulanz für Forschung und Lehre der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Freiburg sowie Psychotherapeutin in eigener Praxis.
Psychologische Psychotherapeutin, Paar- und Sexualtherapeutin, Dozentin und Supervisorin für Verhaltenstherapie, Schematherapie und Paartherapie.
2006 – 2014 Mitarbeiterin der profamilia mit den Schwerpunkten Paar- und Sexualberatung und – therapie, seit 2007 in eigener Praxis tätig.
Mitgründerin der Schematherapie-Online-Akademie
Führt aktuell gemeinsam mit Eckhard Roediger eine Studie zur Effektivität der Schematherapie für Paare durch.
Wichtigste Publikationen:
Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Psychiater und Philosoph, ist Karl-Jaspers-Professor für philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die phänomenologische Psychologie, Psychopathologie und Anthropologie, Theorien der Verkörperung und der Neurowissenschaften.
Veröffentlichungen unter anderem:
Vom WS 1975 bis WS 1981 Studium der Psychologie an der Universität Trier; Klinische und Entwicklungspsychologie bei Profs. Leo Montada, Günter Reinert, Reinhold Scheller und Lothar Schmidt; Grundausbildung VT hochschulintern und extracurricular (MPI München und IFT München) bis 1990, wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG Köln) Abschluss 1989; Paar-und Familientherapeutin (IPF, Carole Gammer in Wiesbaden und Paris) Abschluss 1991; Coaching-Ausbildung (IWEPO Düsseldorf) Abschluss 1993, klinische Psychologin (HPG) seit 1991 und Psychologische Psychotherapeutin seit 1999 (Approbation), Mitglied der Landespsychotherapeutenkammer; Promotion Dr. rer. nat. an der Universität Trier 1991; Verleihung der Honorarprofessur an der Catholic University for Applied Sciences Köln 2011.
Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (8 Jahre im Vorstand);
Mitglied im Fachverband Sucht e.V. seit 1984, von 2011 bis 2022 im Vorstand als Stellvertretende Vorsitzende;
Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie (im Gründungsvorstand, entstanden aus dem Netzwerk Psychologische Suchtforschung seit 1981)
Initiatorin und Mitbegründerin des Vereins Respekt e.V. in 2002, gemeinnütziger Förderkreis und hier seitdem als Vorsitzende tätig (fördert Projekte, die suchtkranken Menschen direkt oder indirekt zugutekommen incl. Forschung/Wissenschaft);
Seit 1991 Dozentin, Prüferin und Supervisorin bei verschiedenen Universitäten und Ausbildungsinstituten (u.a. EVI Daun und Köln; Rhein-Eifel-Institut Andernach; AVT Köln; Universitäten Köln und Mainz; Suchttherapeuten-Ausbildung als Masterstudiengang der Katholischen Hochschule Köln seit Gründung)
Mitwirkung in der Leitlinienentwicklung der Suchtbehandlung (Alkohol und Opioide) durch DGPPN und DG Sucht
Erstautorin des Trierer Alkoholismus-Inventars (Hogrefe) sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und als Monografie zuletzt 2017: Fallkonzeption und Therapieplanung. Interdisziplinäres Fallverstehen als Grundlage einer erfolgreichen Suchtbehandlung. (= O. Bilke-Hentsch, E. Gouzoulis-Mayfrank & M. Klein (Hrsg.) Sucht: Risiken – Formen – Interventionen. Track 1: Grundlagen und Interventionsansätze) Stuttgart: Kohlhammer.
Ben Furman ist ein finnischer Psychiater und Psychotherapeut und ein international anerkannter Dozent für das Thema Kurztherapie. Er hat über 20 Bücher geschrieben, von denen viele in deutscher Sprache vorliegen. Während seiner Facharztausbildung in der Psychiatrie absolvierte Ben eine Ausbildung in systemischer Therapie und interessierte sich besonders für lösungsorientierte Therapie und Beratung. Im Jahr 1986 gründete er zusammen mit seiner Kollegin Tapani Ahila das Helsinki Brief Therapy Institute, in dem er und seine Kollegen über Jahre hinweg Hunderte von Psychotherapeuten und Beratern ausgebildet haben. Ben unterrichtet auf der ganzen Welt und erhält oft Einladungen, in den deutschsprachigen Raum zu unterrichten. Ben ist ein einnehmender und humorvoller Redner und das Beste daran ist, dass er in der Lage ist, auf Deutsch zu unterrichten.
Dr. Christina Gallinat ist Psychologin, systemische Therapeutin sowie Autorin und forscht seit 2016 an der Forschungsstelle für Psychotherapie am Universitätsklinikum Heidelberg zur Skin-Picking-Störung, Trichotillomanie und anderen Körperbezogenen repetitiven Verhaltensstörungen („body-focused repetitive behavior disorders“; BFRBDs). Darüber hinaus leitet sie am Institut für Psychosoziale Prävention in Heidelberg die Sprechstunde für Skin Picking, Trichotillomanie und andere BFRBDs und ist als Gruppensprecherin an der Entwicklung der S3-Leitlinie Psychosomatische Dermatologie (Themenkomplex Psychische Störungen mit Hauterscheinungen) beteiligt. Sie engagiert sich zudem ehrenamtlich in der Aufklärungsarbeit zu BFRBDs und ist u.a. Vorstandsmitglied des „Skin Picking und Trichotillomanie e.V.“.
Priv.-Doz. Dr. med. Charly Gaul ist Facharzt für Neurologie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie im Kopfschmerzzentrum Frankfurt, wo er mit einem multiprofessionellen Team ambulante Kopfschmerzdiagnostik und Therapie anbietet. Er hat sich über chronische Kopfschmerzerkrankungen habilitiert, lehrt an den Universitäten in Essen und Kiel, neben der klinischen Tätigkeit ist er in viele klinische Studien involviert und beschäftigt sich mit multimodalen Therapieansätzen und psychischer Komorbidität. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, Lehrbuchkapitel und Coautor von Leitlinien.
Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Niklas Gebele ist Psychologischer Psychotherapeut (Zusatzfachkunden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Gruppenpsychotherapie) in eigener Praxis in Karlsruhe sowie Dozent und Supervisor an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten. Interessensschwerpunkt ist u.a. die wechselseitige Verbindung von Psychotherapie und Popkultur.
Dr. Brigitte Gemeinhardt: Psychologische Psychotherapeutin, Systemische Lehrtherapeutin (DGSF, SG), systemische Lehrsupervisorin (SG), Lehrtherapeutin Approbation ST,TP, Gutachterin bestellt von der KBV für systemische Psychotherapie, tätig als akkreditierte Supervisorin und Ausbilderin an verschiedenen staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten für systemische und tiefenpsychologische Approbation (u.a. AISP Augsburg, IFT Weinheim, HIP Hamburg). Vorsitzende der Prüfungskommission Systemische Psychotherapie der Psychotherapeutenkammer Hamburg. 1995 bis 2009 wiss. Angestellte Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Entwicklung des Ansatzes TASK zur systemisch verhaltenstherapeutischen Behandlung komorbider Patienten, Schwerpunkt systemische Gruppentherapie. Seit 2009 niedergelassen, Praxis für Psychotherapie und Supervision (KV SH) mit Abrechnungsgenehmigung für tiefenpsychologische Psychotherapie, systemische Psychotherapie, Einzel/ Gruppe. Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen (u.a. Psychotherapeutenkammer Hamburg, SH, IQTIG, DPTV). Leitung des Weiterbildungsinstitutes SYN Systemisch im Norden (DGSF).
www.Dr-Brigitte-Gemeinhardt.de
PD Dr. Annika Gieselmann ist Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und arbeitet als Akademische Rätin an der Abteilung Klinische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von Menschen mit Schlafstörungen aller Art, insbesondere aber der Insomnie und Albtraumstörung. Sie setzt sich dafür ein, Betroffene, Behandelnde und die allgemeine Öffentlichkeit für das Thema Schlafstörungen zu sensibilisieren, damit möglichst alle erholsam schlafen können.
Dr. Donya Gilan ist Psychologin und beschäftigt sich mit der psychologischen Anpassungsfähigkeit des Menschen.
Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Überführung von Forschungserkenntnissen im Bereich psychische Gesundheit in die Sektoren von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Der Wissenstransfer geschieht durch diverse Aktivitäten, darunter die kreative Kommunikation von Ergebnissen, das Verfassen relevanter Publikationen, die Beratung politischer Entscheidungsträger und die Gestaltung von Programmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz. Im Zentrum ihrer Überlegungen steht die Überzeugung, dass Wissenschaft in erster Linie dem Wohl der Menschen und der Umwelt dienen sollte. In Anbetracht rascher Veränderungen, tiefgreifender Umbrüche und globaler Konflikte stellt sich die drängende Frage, wie Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und die Gesellschaft als Ganzes gemeinsam handeln können, um Widerstandskräfte zu entwickeln und neue Wachstumspotenziale zu entfalten.
An der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz leitet sie die Transkulturelle Ambulanz. Sie ist Dozentin im Kontaktstudium „Migration & Gesellschaft“ der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und als Dozentin und Beraterin zum Themenkomplex Prävention, Stärkung der individuellen und kollektiven Resilienz und Akkulturation tätig. Bis 2024 leitet sie den Bereich "Resilienz & Gesellschaft" und den Bereich „Wissenschaftskommunikation“ des Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH in Mainz.
Prof. Dr. Heide Glaesmer, Psychologische Psychotherapeutin (VT), Stellvertretende Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig und Leiterin der dortige Arbeitsgruppe "Psychotraumatologie und Migrationsforschung". Arbeitsschwerpunkte sind psychische Langzeitfolgen von Traumatisierungen, insbesondere von kriegsbezogenen Traumatisierungen, psychische Belastungen bei Geflüchteten, sexualisierte Kriegsgewalt gegen Männer und Frauen, Children born of War
Dr. Johanna Graf ist psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Psychoonkologin. Sie ist Bereichsleiterin des psychoonkologischen Dienstes der Sektion Psychoonkologie in der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen. Ihre klinischen Schwerpunkte sind die Behandlung von Menschen, die aufgrund einer schweren (onkologischen) Diagnose, Schwangerschaft oder durch den Verlust eines ungeborenen Kindes in eine essentielle (Lebens-) Krise geraten sind und aufgrund dessen (akut) psychotherapeutische Behandlung/Interventionen benötigen. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit innovativen digitalen Versorgungsangeboten zur Verbesserung der ambulanten niederschwelligen Versorgung für diese Patientengruppe. Sie ist hierbei federführend für eHealth Projekte mit achtsamkeitsbasiertem Skillstraining für onkologische PatientInnen sowie für ein Präventionsprojekt für psychisch belastete Schwangere zuständig.
Darüber hinaus ist sie Autorin von zwei mehrsprachigen Kinderbüchern: "Wir haben etwas unglaublich Großes geschafft" und "Wir sind stark" (www.wir-sind-stark.com). Ziel der psycohedukativen Kinderbücher ist die kreative Ressourcentärkung von Kindern mit Fluchthintergrund.
©Foto: Verena Müller
Dipl.-Psych. Bettina Grande, seit 2006 niedergelassen in Heidelberg (TP u. AP). Bis zur Niederlassung 2006 klinische Arbeit in der Psychiatrie, u.a. Aufbau und Leitung einer Mutter-Kind-Station im Zentrum für Psychiatrie Heppenheim, Bergstraße.
Mit der Pandemie engagiert im Long Covid-Netzwerk Rhein Neckar, im Beirat des SEVEN-PCS_Projekts, Ärztenetzwerk der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS; die Praxisarbeit entwickelte sich zunehmend zur Schwerpunktpraxis für PostCOVID - und allen voran für ME/CFS. In zahlreichen Vorträgen, Seminaren, Podcasts und Interviews zu PostCOVID und ME/CFS, u.a. auf dem 1.+ 2. Long Covid Kongress in Jena (11/22+11/23) sowie auf der Internationalen ME/CFS Konferenz des Charité Fatigue Centrums in Berlin (05/23) Aufklärung zum Thema. Ein gemeinsames Positionspapier zur Rolle der Psychotherapie bei ME/CFS wurde im April diesen Jahres veröffentlicht:
The Role of Psychotherapy in the Care of Patients with Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome:
Dipl.-Psych. Dr. Tilman Grande, Psychotherapeut, Psychoanalyse und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, seit 2010 niedergelassen in Heidelberg.
Davor etwa 20 Jahre Tätigkeit in Psychosomatischen Kliniken, zuletzt Leiter der Ambulanz der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik der Universität Heidelberg.
Forschung zur Effektivität und Wirkweise analytischer Psychotherapien und zur Psychodynamik somatoformer Störungen, dazu zahlreiche Veröffentlichungen.
Beteiligt an der Entwicklung der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik OPD, auch dazu zahlreiche Veröffentlichungen.
Im Laufe der Pandemie zunehmend Auseinandersetzung mit dem Post-Covid-Syndrom und ME/CFS, auch aufgrund betroffener Patienten in meiner Praxis.
Mitautor der Veröffentlichung „The Role of Psychotherapie in the Care of Patients with Myalgic Encephalomyelitits/Chronic Fatigue Syndrome“.
Nina Grimm ist Familienpsychologin, zweifache Mutter und Spiegel Bestseller Autorin. Auf ihrem digitalen Campus begleitet sie Eltern und Familien dabei, mehr Leichtigkeit in die Stressmomente des Familienalltags zu bringen. Dabei stützt sie sich auf ihre psychotherapeutische Expertise - aber vor allem auf dem Weg, den sie selbst gegangen ist: Denn als Nina vor 10 Jahren Mutter wurde, musste sie feststellen, dass ihr ihre ganze Theorie in der Praxis des Familienalltags herzlich wenig brachte. Um sich so schließlich der Frage zu widmen: wie wir als Eltern endlich leben können, was uns eigentlich längst klar ist. Damit die Idee vom glücklichen Familienleben kein Ponyhof-Gedanke mehr ist - sondern alltägliche Wirklichkeit - trotz den alltäglichen Hürden und Herausforderungen.
Dr. med. Katharina Grobholz ist Chefärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee. Zuvor war sie als Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München mit Schwerpunkt Long/Post-Covid und Neuropsychiatrie als Oberärztin tätig. Vor ihrem Wechsel an die Universitätsklinik etablierte sie am kbo-Isar-Amper-Klinikum, Klinikum Region-München den Behandlungsbereich Corona und eine der ersten Post-Covid-Ambulanzen im Raum München.
Frau Dr. Grocholewski hat nach dem Abitur zunächst als Krankenkassenbetriebswirtin gearbeitet. 1999 folgte das Psychologiestudium (Dipl.-Psych.) an der TU Braunschweig, direkt im Anschluss die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin im Weiterbildenden Studiengang Psychologische Psychotherapie (WSPP) der TU Braunschweig. 2008 erfolgte die Approbation mit Fachkundenachweis für Verhaltenstherapie.
Mit der Olfaktorischen Referenzstörung (ORS) beschäftigt sie sich seit 2013, und hat auch ein DFG-geförderten Projekt zu den Reiz- und Wahrnehmungsgrundlagen des ORS betreut. 2023 hat sie sich (u.a.) mit dem Thema der ORS im Fach klinische Psychologie und Psychotherapie habilitiert.
Frau Dr. Grocholewski ist die Leitung der Ausbildungs- und Hochschulambulanz (Erwachsenbereich) der Tu Braunschweig; in der Hochschulambulanz werden Patient*innen mit ORS behandelt und von ihr supervisiert.
Werdegang:
Kontakt: info@ellen-gross.de
Internet: www.ellen-gross.de
Veröffentlichungen:
Nach dem Psychologiestudium (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und der Weiterbildung in Verhaltenstherapie (IKVT Wiesbaden) arbeitet Anna-Lena Guth seit 2014 in interdisziplinären Teams im Bereich Kopfschmerzerkrankungen. Von der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein wechselte sie 2021 ins Kopfschmerzzentrum Frankfurt, wo sie Einzel- und Gruppentherapien sowie Biofeedback für Migräne- und Kopfschmerzpatienten anbietet. Sie ist Mitglied der deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der deutschen Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und Forschung (DGPSF). Unter anderem im Auftrag von Sozial- und Zivilgerichten ist sie als Gutachterin tätig. Anna-Lena Guth ist Mitautorin der S1-Leitlinie zur Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne.
Jan Gysi ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Bern. Neben seiner Tätigkeit in eigener Praxis ist er auch als Supervisor und Referent tätig, wobei er sich insbesondere auf die Diagnostik und Therapie von Traumafolgestörungen spezialisiert hat. Darüber hinaus ist er Autor des Buchs "Diagnostik von Traumafolgestörungen", das bereits in der 3. überarbeiteten Auflage im Hogrefe Verlag erschienen ist und neu ins Englische übersetzt wurde.
Dipl.-Psych. Sven Hanning ist als psychologischer Psychotherapeut in einer freien Praxis in Hattingen im Ruhrgebiet niedergelassen. Als Supervisor und Selbsterfahrungsleiter unterstützt er die Ausbildung angehender Psychotherapeut*innen. Als Dozent gibt er Seminare und Workshops auf Kongressen und an Aus- und Fortbildungsinstituten u. a. zu den Themen Selbstwert und zu existenziellen Fragen in der Psychotherapie. Als Autor hat er u. a. mit seinem Praxiskollegen Dipl.-Psych. Fabian Chmielewski den Ratgeber „Ganz viel Wert – Selbstwert aktiv aufbauen und festigen“ (Beltz, 2019) und die „Therapie-Tools Selbstwert“ (Beltz, 2021) veröffentlicht.
Frau Hartmann Firnkorn (Jahrgang 1982) hat an der Universität Basel Psychologie (Bsc. 2006 und MSc. 2008) studiert und an der Philipps-Universität Marburg promoviert (2011). Ebenda hat sie auch ihre Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) absolviert und die Fachkunde für Kinder- und Jugendpsychotherapie (Verhaltenstherapie) erworben. Nach einem Post-Doc Aufenthalt am Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School (2011-2013) hat sie eine Juniorprofessur für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Osnabrück angetreten (2013-2021), an der sie sich 2016 auch habilitiert hat. Seit 2021 besetzt sie den Lehrstuhl für Experimentelle Klinische Psychologie mit Lehrschwerpunkt Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und leitet die Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche an der Universität Konstanz.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Experimentelle Psychopathologieforschung bei Fütter- und Essstörungen sowie bei der Körperdysmorphen Störung und anderen Zwangsspektrumstörungen und der Evaluation von psychologischen Onlineinterventionen. Für ihre Forschung im Bereich der Essstörungen erhielt sie 2020 den Hilde Bruch Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V.. Sie ist Autorin des Buchs Fortschritte der Psychotherapie – Körperdysmorphe Störung.
Prof. Dr. Thomas Heidenreich, Diplompsychologe und Supervisor. Professur "Psychologie für Soziale Arbeit und Pflege" an der Hochschule Esslingen. Seit mehr als 20 Jahren Beschäftigung mit Achtsamkeit in der Psychotherapie, insbesondere achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie in der Rückfallprävention depressiver Störungen. Mehrere Buch- und Zeitschriftenpublikationen zum Thema.
Markus Heinrichs ist Professor an der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät sowie an der Medizinischen Fakultät und Leiter der „Psychotherapeutischen Hochschulambulanz für stressbedingte Erkrankungen“ der Universität Freiburg. Am Freiburg Brain Imaging Center des Universitätsklinikums Freiburg leitet er die Forschungsgruppe „Social Neuroscience“. Nach seinem Psychologiestudium an den Universitäten Würzburg und Bonn und seiner Promotion an der Universität Trier war er Postdoktorand und ab 2007 Professor für Klinische Psychologie und Psychobiologie (Forschungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds) am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Biologische und Differentielle Psychologie an der Universität Freiburg inne. Für seine Pionierarbeiten zur Neurobiologie menschlichen Sozialverhaltens erhielt er u.a. den „Pfizer Research Prize in Neuroscience“ und 2014 die Auszeichnung „Highly Cited Researcher“ durch Thomson Reuters als einer der weltweit meistzitierten Wissenschaftler mit der Aufnahme in die Liste „The World’s Most Influential Scientific Minds“.
Dr. phil. Andreas Heißel, Sport- und Gesundheitswissenschaftler, 2013 Promotion in der
Sportpsychologie, Senior Research Fellow an der Universität Potsdam, Sozial- und
Präventivmedizin, habilitationsadäquate Leistungen Gesundheitspsychologie. 20 Jahre
Sporttherapeut (Sport-Gesundheitspark Berlin e.V./ Zentrum für Sportmedizin), Gründer und
Geschäftsführer Zentrum für Emotionale Gesundheit Deutschland GmbH (ausgezeichnet mit
dem Guido-Reger-Gründerpreis), Initiator und Studienleiter des STEP.De Sporttherapie bei
Depression Programm (gefördertes Innovationsfondsprojekt); ausgezeichnet mit dem
MSD-Gesundheitspreis „Interdisziplinäre Versorgung“ www.step.therapie.de
Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf psychische Gesundheit/ Erkrankungen und
Gesundheitserziehung (psychologische Grundbedürfnisse/ Motivation, Depression, Angst,
chronische Schmerzen), Neuropsychologie von Bewegungsverhalten, Achtsamkeit und
Meditation.
Veröffentlichungen 2023 (Auswahl):
https://bjsm.bmj.com/content/57/16/1049
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S016517812200395X?via%3Dihub
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213158223000906?via%3Dihub
https://www.mdpi.com/2077-0383/12/2/395
Dr. H. Hekmat ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und ist derzeit als Oberärztin des Ambulatoriums der Forel Klinik in Zürich tätig. Zu ihren Schwerpunkten gehören vor allem Suchtmedizinischen, Traumatherapie sowie MBT-Psychotherapie und Supervision.
Psychologische Psychotherapeutin. Nach mehrjähriger therapeutischer und wissenschaftlicher Tätigkeit am Christoph-Dornier-Centrum, Münster, weitere stationäre Arbeit im Alexianer-Krankenhaus, Köln, und der Universitätsklinik für Psychiatrie, Bonn. 2003 Approbation und Niederlassung in eigener Privatpraxis in Köln. Grundausbildung in Klärungsorientierte Gesprächspsychotherapie, RET, achtsamkeitsbasierten Verfahren und Experiencing Alba Emoting (EAE). Ab 2005 Weiterbildung in Schematherapie, seit 2013 ISST- zertifizierte Dozentin und Supervisorin für Schematherapie. Seit 2016 Leiterin des IST-K Institut für Schematherapie Köln. 2021 Co-Autorin zu „Körperorientierte Techniken in der Schematherapie“ (Beltz).
Prof. Dr. med. Peter Henningsen, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Neurologie und Psychiatrie, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der TU München. Schwerpunkte: klinische Studien und Leitlinien zu funktionellen Körperbeschwerden, psychosomatische Konzeptbildung.
Prof. Dr. med. B. Herpertz-Dahlmann, Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Universitätsklinik der RWTH Aachen. Studium in Bonn, Facharztweiterbildung zur Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin am Kinderkrankenhaus in Köln, anschließend Facharztweiterbildung zur Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an der Universität Marburg.
Habilitation 1991. Rufe an die Universitäten Bonn, Mainz und Aachen. Seit 1997 Direktorin der o.g. Universitätsklinik. 2004-2005 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. 2006-2012 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen. 2007 – 2015 Vorstandsmitglied der European Society for Child and Adolescent Psychiatry. 2016 -2020 Mitglied des Fachkollegiums „Neurowissenschaften“ der DFG. Seit 2018 Mitglied der Sektion Essstörungen des European Brain Council, Brüssel.
Editor in Chief von „European Eating Disorder Research” seit 2022. Mitherausgeberin der Deutschen S3-Leitlinien für Essstörungen.
Wissenschaftliche Schwerpunkte: Essstörungen, insbesondere jugendliche und kindliche Anorexia nervosa, Entwicklungspsychiatrie.
Nach Studium der Psychologie und Philosophie in Oxford und München, mehrere Forschungsaufenthalte und Promotion über emotionale Veränderungsprozesse bei Leslie Greenberg in Toronto; 2007 bis 2011 psychotherapeutische Tätigkeit an der Traumaambulanz der Ludwig-Maximilians-Universität München; Seit 2006 Leitung des Deutschen Instituts für Emotionsfokussierte Therapie; Supervisorin und Dozentin an zahlreichen Ausbildungsinstituten im deutschsprachigen Raum; Zertifizierte internationale Trainerin für Emotionsfokussierte Therapie; Seit 2011 niedergelassen in eigener Praxis in München.
Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen in Fachzeitschriften, folgende Buchveröffentlichungen:
Herrmann, I.R. & Auszra, L. (2021). Emotionsfokussierte Therapie. Fortschritte der Psychotherapie. Göttingen. Hogrefe.
Auszra, L., Herrmann, I.R. & Greenberg, L.S. (2016). Emotionsfokussierte Therapie. Ein Praxismanual. Göttingen: Hogrefe.
DVDs:
Auszra, L. & Herrmann, I. R. (2020). Emotionsfokussierte Therapie. Beltz Video-Learning. 2 DVDs.
Auszra, L. & Herrmann, I. R. (2017). Lehrfilm Emotionsfokussierte Therapie, Lernfilmreihe Handwerk der Psychotherapie Staffel 2. Münster, DGVT-Verlag.
Fachärztin für Neurologie, Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen und Qualifikation Verkehrsmedizin
Seit 2008 Tätigkeit an der Tagesklinik für Kognitive Neurologie der Universitätsklinik und
Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig
Tätigkeitsschwerpunkte Psychosomatische Neurologie, Fatiguesyndrome
Dr. Klaus Hesse ist psychologischer Psychotherapeut und arbeitet als psychologische Leitung der Psychotherapiestation bei Psychosen an der Universität Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen und in eigener Praxis. Er war Studientherapeut bei verschiedenen ambulanten Psychotherapiestudien. Seit vielen Jahren ist er Dozent an mehreren Weiterbildungsinstituten und anerkannter Supervisor an der Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie und des Dachverbands deutschsprachiger Psychosen Psychotherapie (DDPP). Autor zahlreicher Artikel rund um das Thema Psychotherapie bei Psychosen und die Rolle von Angehörigen. Mitautor des Buches: „Stationäre evidenzbasierte Psychotherapie bei Psychosen: Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Praxismanual“.
Stefan G. Hofmann, Ph.D. is an international expert on psychotherapy for emotional disorders. He is the Alexander von Humboldt Professor for Translational Clinical Psychology and the Department of Clinical Psychology, Philipps University Marburg, Germany, and Professor of Clinical Professor of Psychology at the Department of Psychological and Brain Sciences at Boston University. Stefan was born and raised in Germany. He studied psychology at the University of Marburg, Germany, where he received his B.A., M.S., and Ph.D. He came to the US in 1991 and has been calling Boston his home since 1996. Prior to that, he was at SUNY Albany and before that at Stanford University. He was president of the Association for Behavioral and Cognitive Therapies (ABCT; 2012-2013) and is presently president of the International Association for Cognitive Psychotherapy. He is presently editor-in-chief of Cognitive Therapy and Research. He is the recipient of the Humboldt Prize (The Alexander von Humboldt Research Award), ABCT’s Outstanding Service Award, the Aaron T. Beck Award for Excellence in Contributions to CBT by Assumption College and the Aaron T. Beck Award for Significant and Enduring Contributions to the Field of Cognitive Therapy by Academy of Cognitive Therapy. He was an advisor to the DSM-5 Development Process and was a member of the DSM-5 Anxiety Disorder Sub-Work Group and member of the Cross-Cutting Culture Review Group of the DSM-5-TR. Stefan has published widely as an author of more than 400 peer-reviewed journal articles and 20 books, including An Introduction of Modern CBT (Wiley-Blackwell) and Emotion in Therapy: From Science to Practice (by Guilford Press). He is also the co-author (together with David Barlow and Mark Durand) of one of the best-selling Abnormal Psychology text books in the world, Abnormal Psychology: An Integrative Approach (8th Edition). His research focuses on the mechanism of treatment change, translating discoveries from neuroscience into clinical applications, emotion regulation, and cultural expressions of psychopathology. Stefan has been awarded generous research grants from the NIH and NARSAD. He is a fellow of the Association for Behavioural and Cognitive Therapies and the Association for Psychological Science. He gave up his American Psychological Association fellowship status when he resigned in protest over the fact that APA was actively involved in torturing political prisoners. He lectures internationally, is a licensed psychologist, and is married with two children. Weblink: http://www.bostonanxiety.org/
Veröffentlichungen:
Johanna Hombergs ist Psychologin und leitet hauptberuflich die Wildnis- und Survivalschule Schattenwolf GbR in Niedersachsen.
Ihr Arbeits- und Interessenschwerpunkt liegt auf den Benefits, welche die Kursteilnehmenden durch die Verbindung mit der Natur und dem Verlassen ihrer persönlichen Komfortzone gewinnen können. Fokussiert werden dabei neben "handfesten" Survivalskills insbesondere mentale Aspekte. Diese spielen einen Schlüsselfaktor für eine positive Natur- und Survivalerfahrung sowie gleichermaßen für erfolgreiches Survival in der Wildnis und im normalen, „zivilisierten“ Alltag.
Unter anderem war sie für etwa ein Jahr in der akademischen Lehre an der Universität Vechta tätig, teilt ihre Erfahrungen durch ihre Mitarbeit an dem Buch “Leben geht nur Vorwärts” von PD Dr. Gitta Jacob (erschienen 2023 im Beltz-Verlag) und bildet gemeinsam mit ihrem Mann selbst Wildnispädagog*innen und Survivaltrainer*innen aus.
Dr. rer. nat. Klaus Hönig, Leitung Konsiliar- und Liaisonpsychosomatik, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm.
Beruflicher Werdegang
Prof. Dr. Dipl.-Psych. Susanne Hörz-Sagstetter ist Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin, Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin (DGPT) sowie zertifizierte Trainerin und Supervisorin für Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP) am TFP-Institut München und der ISTFP. Studium der Psychologie an der Universität Halle-Wittenberg, Promotion an der LMU München und der Cornell University, USA. Habilitation an der LMU München. Dem Scientist-Practitioner-Ansatz folgend hat sie die TFP bei O. Kernberg in einem einjährigen Aufenthalt erlernt und sie in verschiedenen Multicenterstudien erforscht. Sie arbeitete klinisch und wissenschaftlich an der LMU München, am Klinikum rechts der Isar der TU München, bei verschiedenen Auslandsaufenthalten und ist derzeit Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie (mit Schwerpunkt Psychodynamische Psychotherapie) an der Psychologischen Hochschule Berlin. Tätigkeit als Supervisorin und Dozentin in verschiedenen Ausbildungsinstituten und Kliniken. Ihre wissenschaftlichen und therapeutischen Schwerpunkte liegen in der Diagnostik und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, der TFP, der psychodynamischen Therapieforschung sowie der Diagnostik nach psychodynamischen Modellen (Kernberg, OPD) und nach dem DSM-5 Alternativmodell für Persönlichkeitsstörungen.
Dr. Katrin Hötzel, geb.1980. 2000-2006 Studium der Psychologie in Bochum. 2006-2009 Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Schwerpunkt kognitive Verhaltenstherapie), 2009 Approbation. Seitdem Psychologische Psychotherapeutin im Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum sowie Dozentin an unterschiedlichen Ausbildungsinstituten und Universitäten. 2014 Promotion (Thema: Steigerung der Änderungsmotivation bei Anorexia und Bulimia nervosa). Seit 2014 Zusatzqualifikation zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen sowie staatlich anerkannte Supervisorin. Seit April 2014 geschäftsführende Leitung der Psychotherapie-Ausbildung an der Ruhr-Universität Bochum.
Prof. Dr. Jürgen Hoyer, Jahrgang 1958, ist Diplom-Psychologe, approbierter Psychologischer Psychotherapeut und Inhaber der Professur für Behaviorale Psychotherapie an der Technischen Universität Dresden. Als Leiter der dortigen Universitätsambulanz für Psychotherapie untersucht Professor Hoyer schwerpunktmäßig Wirkmechanismen und neue Settings in der Psychotherapie der Angststörungen und Depression.
Luca Noemi Hoyer, M.Sc. Psychologin, war im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Arbeitsgruppe für Neuropsychologie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf an der Entwicklung einer Online-Schulung zum Thema körperbezogene repetitive Verhaltensweisen sowie an mehreren Forschungsarbeiten zu BFRBs beteiligt.
Dorothea Huber hat Psychologie und Medizin in Kiel, Freiburg, Hamburg und München studiert und in beiden Fächern promoviert. Sie war am Sonderforschungsbereich Psychosomatik in Hamburg tätig, anschließend in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar, wo sie sich mit einer Arbeit zur strukturellen Veränderung in Psychotherapien habilitierte. Sie ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und war Chefärztin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der München Klinik. Seit 2010 ist sie Professorin für Klinische Psychologie und Psychosomatik an der Internationalen Psychoanalytischen Universität in Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung und psychometrischen Überprüfung von Messinstrumenten und in der Psychotherapieforschung, insbesondere zur Depression. Sie erhielt die Preise: Award for Psychoanalytic Research Exceptional Contribution, den Adolf-Ernst-Meyer-Preis für Psychotherapieforschung und den Heigl-Preis.
PD Dr. Gitta Jacob ist Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie und Schematherapie. Nach langjähriger Tätigkeit an der Uniklinik und Universität in Freiburg ist sie seit 2013 leitende Psychotherapeutin bei GAIA in Hamburg. Sie hat verschiedene Bücher und andere Medien herausgegeben, ihre bei Beltz erschienenen Bücher zur Schematherapie wurden in mehr als 10 Sprachen übersetzt. Mehr erfahren Sie hier: gitta-jacob.de
Dipl.-Psych. Christoph Jahn ist Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie in Hannover. Bereits in seiner langjährigen tagesklinischen Tätigkeit, vor allem mit geschlechtersensibler Psychotherapie mit Männern, entwickelte er seine Begeisterung für die Wirksamkeit von Behandlungen im Gruppensetting.
Seit 2020 Gründung und Leitung des Psychotherapiezentrums List in Hannover, in dem er sich mit seinem Team auf Gruppen- und Kombinationstherapien spezialisiert hat. Dort behandelt er derzeit PatientInnen in geschlechterspezifischen Männer- und Frauengruppen, indikationsbasierten AD(H)SGruppen und störungsübergreifenden Gruppen. Er engagiert sich zudem in der Weiterbildung als Dozent und Supervisor an verschiedenen Ausbildungsinstituten und als Prüfer in den niedersächsischen Direktstudiengängen Psychotherapie.
PD Dr. med. Andreas Jähne ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und seit 1.9.2015 Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura-Klinik. Er studierte Humanmedizin in Freiburg (1994-2002) und schrieb seine Dissertation über Stammzelltransplantationen an der Klinik für Hämatologie und Onkologie der Universitätsklinik Freiburg (2002). Es folgte die Weiterbildung zum Facharzt in Freiburg (2003-2011) und Kehl (2009-2010). Von 2011-2013 war er als Oberarzt an der psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg und Leiter des Bereiches Suchterkrankungen tätig, zugleich war er von 2009-2013 in leitender Position in den Bereichen Psychoonkologie und Prävention am Comprehensive Cancer Center des Universitätsklinikums Freiburg tätig. Seit 2013 war er Oberarzt und leitender Oberarzt der Rhein-Jura Klinik. Nach Abschluss seiner Habilitationsschrift: „Psychopathologische und versorgungsrelevante Aspekte der Tabakabhängigkeit“ verlieh ihm die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2018 die Lehrberechtigung „venia legendi“ für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie.
Wissenschaftlich hat er sich mit Fragen der Versorgungs- und Psychotherapieforschung der Alkohol- und Tabakabhängigkeit beschäftigt und den Stellenwert von Schlafstörungen in der Suchtmedizin analysiert. Seine klinischen Schwerpunkte sind die motivationale und psychotherapeutische Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen, die pharmakologische Therapie affektiver Erkrankungen und die Behandlung chronischer Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen mit den Verfahren der sogenannten 3. Welle der Verhaltenstherapie (DBT, Schematherapie, CBASP).
Er ist Coach/Supervisor und 1. Vorsitzender der Deutschsprachigen Gesellschaft für Motivierende Gesprächsführung. Er übt eine intensive Dozententätigkeit an ärztlichen und psychologischen Weiterbildungsinstituten aus und ist Mitorganisator der Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Suchtmedizin an der Ärztekammer Freiburg. Er war Mitglied der Leitlinienkommission, Autor und Redakteur der S3-Leitlinie “Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums”.
Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen und Bücher.
Emilian H. Janknecht (er; Anrede: Herr Janknecht) ist niedergelassen als psychologischer Psychotherapeut in Gelsenkirchen. Seit seiner Approbation 2020 arbeitet er klärungsorientiert, enaktiv und verhaltenstherapeutisch im ambulanten Setting. Er verfügt über umfassende Expertise auf dem Gebiet der Psychotraumatologie und begleitet Ausstiege aus organisierten Gewaltstrukturen. Durch seinen beruflichen Hintergrund sowie seine biografischen Erfahrungen hat er einen besonderen Zugang zu den Themen queerer Klient*innen. Einzel- und gruppentherapeutisch unterstützt er affirmativ trans Personen auf ihrem Weg, auch als TSG Gutachter für das Amtsgericht Dortmund. In seiner Praxis verfolgt er einen lebensweltakzeptierenden Ansatz.
Neben seiner therapeutischen Tätigkeit engagiert er sich im VLSP* [Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie e. V.], der ISSTD [The International Society for the Study of Trauma & Dissociation] sowie der Aidshilfe Oberhausen e.V.
Weitere Interessensgebiete sind Neurodiversität inklusive Synästhesie(n), die Philosophie des Geistes sowie k_Kritische Psychologie.
Anna Johann hat Psychologie in Göttingen, Glasgow und Basel studiert. Sie hat einen Master in klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychopathologie und war in der Abteilung von Professor Jürgen Margraf tätig und ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin im Verfahren Verhaltenstherapie. Anna Johann arbeitete in der Klinik für forensische Psychiatrie und Psychotherapie Moringen des Maßregelvollzuges Niedersachsen, im Southern General Hospital Glasgow, in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Josefskrankenhauses Freiburg sowie in der Klinik für Tumorbiologie Freiburg. Seit 2013 ist sie in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg tätig. Klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Psychotherapieforschung sowie die Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen in der Abteilung von Professor Dieter Riemann und Professor Kai Spiegelhalder. Seit einigen Jahren gibt sie Workshops für Ärzte und Psychologen sowie andere Berufsgruppen im In- und Ausland.
Dr. phil. Dipl.-Psych. Ingo Jungclaussen ist Diplom-Psychologe und Sonderpädagoge. Er ist Gründer des Psy-Dak Fortbildungsinstituts für Psychodynamische Didaktik (www.psy-dak.de), Autor im Bereich der Psychodynamischen Psychotherapie und als Gast-Dozent an bundesdeutschen Ausbildungsinstituten sowie in freier Praxis in Düsseldorf und Köln tätig. Als Professor lehrte er Klinische Psychologie und Psychotherapie von 2018-2024 an der Fachhochschule (FHM) in Köln. Arbeits- und Forschungs-Schwerpunkte sind neben dem Gutachterverfahren in der ambulanten Psychotherapie, der Qualitätssicherung und der psychoanalytischen Konfliktdiagnostik die Entwicklung neuer didaktischer Formen in der Vermittlung der Psychodynamischen Psychotherapie- auch unter Einsatz innovativer Methoden wie Animationen, interaktiver Lehrvideos, Apps sowie E-Learning.
Studium der Psychologie, Soziologie und Philosophie an den Universitäten Gießen und Heidelberg.
Bis 2014 Professorin am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg;
Forschungsschwerpunkte u.a. Scham- und Schuldgefühle, kognitive Therapiemethoden, interkulturelle Aspekte der Depression, Psychotherapie und Würde.
Approbierte Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie); Ausbildung als Gruppentherapeutin.
Langjährige Tätigkeit als Dozentin in der Psychotherapeutischen Ausbildung, als Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin
Seit 1.7. 2014 in eigener Praxis als Verhaltenstherapeutin tätig.
Prof. Dr. Erich Kasten ist in Travemünde an der Ostsee geboren und hat in Kiel studiert. Er lehrte an den Universitätskliniken in Lübeck, Magdeburg und Göttingen und an den Psychologischen Instituten in Berlin und der Medical School in Hamburg. Aus seiner Feder stammen unzählige wiss. Artikel und etliche Bücher. Er war bzw. ist Leiter neuropsychologischer Fachgruppen in der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie, im Berufsverband deutscher Psychologen und Mitglied der „Clinical Neuropsychology“ der European Federation of Psychological Associations in Brüssel. Erich Kasten beschäftigt sich vorrangig mit Veränderungen der Körperwahrnehmung und forscht seit 2005 an Body Integrity Dysphoria.
Bea Kettemann (Psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene und Kinder, Diplom-Psychologin) arbeitet seit 2022 bis heute im klinischen und lehrtherapeutischen Bereich der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Marburg (KJ-PAM), einer Einrichtung am Fachbereich Psychologie, Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg. Dabei liegt ihr Schwerpunkt einerseits auf der ADHS-Spezialambulanz für Diagnostik und Gruppenpsychotherapie für adulte ADHS-Erkrankte, andererseits auf der Steigerung des Selbstmanagements bei betroffenen Jugendlichen. Zusätzlich bietet sie Kurse für Student:innen zum Umgang mit ADHS-assoziierten Symptomen an.
Zuvor war sie von 2009 bis 2022 in verschiedenen Vitos Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie für die Entwicklung und die Implementierung sowie die Überprüfung der Wirksamkeit eines Präventionsprogramms für Kinder psychisch erkrankter Eltern zuständig. Dabei betreute sie Familiensitzungen und Coachings für Studienteilnehmer:innen und beriet Angehörige und psychisch erkrankte Eltern. Zusätzliche führte sie Fortbildungen im regionalen Familienhilfesystem durch und trainierte Mediziner:innen in der Anwendung des Präventionsprogramms. Darüber hinaus arbeitete sie klinisch im Suchtbereich.
Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt an der University of Connecticut, USA studierte sie Politikwissenschaften und Amerikanistik an der Universität Tübingen und Freien Universität Berlin, anschließend absolvierte sie an der Technischen Universität Berlin das Studium zur Diplompsychologin. Während des Studiums und im Anschluss war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin im Bereich Gesundheitspsychologie in dem Projekt „Längsschnittstudie pflegender Angehöriger“ bei Prof. Dr. Susanne Zank und Prof. Dr. Claudia Schacke tätig.
Professor Kizilhan ist ein international anerkannter und gefragter Experte für transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie. Ebenso befasst er sich intensiv mit dem Thema Migration und deren Folgen sowie Traumata und Traumafolgestörungen. Er lehrt als Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und ist dort Direktor des Instituts für transkulturelle Gesundheitsforschung in Stuttgart. In Donaueschingen leitet Professor Kizilhan nun die Abteilung für transkulturelle Psychosomatik an der MEDICLIN Klinik am Vogelsang und ist Dekan des Instituts für Psychotherapie und Psychotraumatologie an der Universität Duhok im Nordirak. Seit über 20 Jahren forscht der promovierte Psychologe, Soziologe und Orientalist zu Themen wie der stationären psychosomatischen Rehabilitation von Migranten. Er entwickelte mehrere Therapiekonzepte und ist als Berater für verschiedene staatliche und nicht-staatliche Institutionen tätig.
Prof. Dr. med. Jan Philipp Klein
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität zu Lübeck. Langjährige Erfahrung als Therapeut, Supervisor und Trainer in Psychotherapiemethoden der Dritten Welle, v.a. Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) und interaktionsfokussierte Verhaltenstherapie chronischer Depression (CBASP). Darüber hinaus seit vielen Jahren Tätigkeit als begeisterter Psychotherapieforscher mit zahlreichen Publikationen in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften.
Dr. Christa Koentges ist Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie. Sie ist DBT-Therapeutin und als Stationspsychologin der Station für Borderlinestörungen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg tätig sowie in eigener Praxis mit den Schwerpunkten ADHS und emotionale Instabilität. Sie gibt regelmäßig Workshops zu diesen Themenbereichen und engagiert sich in der Ausbildung von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen. Sie ist Mitautorin des Buchs „Die Welt der Frauen und Mädchen mit ADHS“ sowie seit 2023 Mitglied im Moderationsteam des Psychiatriepodcasts „Jung und Freudlos“.
Dr. Sina Kohl arbeitet als angestellte psychologische Psychotherapeutin im Kreis Aachen und ist als Dozentin für verschiedene Ausbildungsinstitute tätig. Zuvor war Sie von 2011-2022 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uniklinik Köln tätig, leitete die Spezialsprechstunde für Zwangsstörungen und forschte zum Thema neurobiologische Grundlagen von Zwangsspektrumsstörungen an der Universität zu Köln, an der Cambridge University und am University College in London.
Ute Köhler-Hohnerlein, Diplom Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis in Neu-Ulm, Systemische Therapeutin/Familientherapeutin(DGSF), Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT) sowie EMDR-Therapeutin für Kinder und Jugendliche (EMDR Europe Association), Supervisorin an verschiedenen Ausbildungsinstituten und für interdisziplinäre Teams im Bereich der Jugendhilfe, Dozentin an verschiedenen Ausbildungsinstituten zu den Themen Familienpsychologie und Familientherapie, sozialrechtliche Grundlagen und Traumafolgestörungen.
Ruth Kohlhas ist psychologische Psychotherapeutin (VT) und Supervisorin für Verhaltenstherapie. Ihre praktische Ausbildung absolvierte sie unter anderem in Klinik für Abhängigkeitserkrankungen. Danach arbeitete sie über sechs Jahre in einem Betreuten Wohnen für Menschen mit chronischen psychiatrischen/psychischen Erkrankungen wo Sie voranging im geschlossenen Bereich tätig war. Ihre Aufgaben waren unter anderem Kriseninterventionen, Prognosen und Psychotherapie. In dieser Zeit machte Frau Kohlhas umfassende Erfahrungen zu den Grenzen von Psychotherapie, der Begleitung psychisch kranker Menschen, disziplinarischen Maßnahmen und komplexen Therapieverläufen.
Seit einigen Jahren arbeitet Frau Kohlhas vollständig im ambulanten Bereich. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der therapeutischen Beziehung und der Schematherapie. Aktuell ist sie angestellte Psychotherapeutin im gemeinnützigen Altomed MVZ, welches durch seinen Träger (Nussknacker e.V.) in ein starkes sozialpsychiatrisches Netzwerk integriert. Frau Kohlhas ist zudem seit 2019 Dozentin am Mova HH, wo Ihre Schwerpunkte im Bereich der komplexen Therapieverläufe und herausfordernden Situationen im klinischen Alltag liegen.
Werner Köpp, PD Dr. med., Jg. 1949, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Psychoanalytiker, Lehranalytiker, Facharzt für Innere Medizin. Tätigkeit in eigener psychoanalytischer Praxis. Lehrbeauftragter u. research fellow an der IPU Berlin. Mitgliedschaften: Institut für Psychotherapie Berlin, DPG, DGPT, DGESS sowie International Society for Transference Focused Psychotherapy (ISTFP). Forschungs- u. Publikationsschwerpunkte: Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Ausbildungsfragen, Traumforschung, Psychotherapie u. Gesellschaft.
Martin Korte ist Professor für zelluläre Neurobiologie an der TU Braunschweig und Arbeitsgruppenleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind die zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis ebenso wie die Vorgänge des Vergessens, sowie entzündliche Prozesse im Gehirn nach Virusinfektionen. Neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler hält er regelmäßig öffentliche Vorträge für SchuldirektorInnen, LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen und PolitikerInnen. Sein neuestes Buch ist bei DVA erschienen: Long Covid – Wenn der Gehirnnebel bleibt, 2022.
Gert Kowarowsky, Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeut. Lehrtherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie und Rational Emotive Verhaltenstherapie. Lehrfokus auf Selbstfürsorge, Einsatz Kreativer Medien in der VT, Dankbarkeit, Burnout-Prophylaxe, Therapeutische Beziehung, Emotionale Abhängigkeiten, Persönlichkeitsstörungen, Kommunikation und Interaktion im Praxis und Stationsalltag.
Autor von:
Individualisierte Burnout-Therapie (IBT), Kohlhammer, Stuttgart 2017. Impact Techniken -75 Therapiekarten (Kowarowsky; v. Puttkamer). Beltz 2018. Der schwierige Patient, Kohlhammer, Stuttgart, 3. Aufl. 2019. Ein Kurs in Dankbarkeit (Kowarowsky; v. Puttkamer), PAL, München 2020. Was Dir guttut tut Dir gut, PAL, München 2022. Emotionale Abhängigkeiten (Abt; Kowarowsky) PAL München 2023
Dr. Martina Krämer ist Psychologische Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie und Zusatzausbildung für Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Sie ist seit 2018 in eigener Praxis in Freiburg niedergelassen.
Von 2007-2018 war sie in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig und befasste sich in ihrer Forschung vorrangig mit dem Themenbereich Angststörungen und deren Behandlung.
Im Rahmen Ihrer therapeutischen Arbeit und Lehrtätigkeit beschäftigt sich Martina Krämer mit einer Vielzahl von Störungsbildern. Schwerpunkte sind Angststörungen, Affektive Störungen, ADHS und Essstörungen. Seit 2010 ist sie für verschiedene Institutionen und Ausbildungsinstitute als Dozentin tätig.
Nach Ihrer Ausbildung zur Diätassistentin in Berlin, studierte Katja Kröller Psychologie an der Universität Potsdam. Während und nach der anschließenden Promotion zum Thema „Mütterliche Steuerung in der Essenssituation“ arbeitete sie als psychologische Beraterin und Trainerin u.a. an der Durchführung von Adipositastrainings, der Konzeption und Umsetzung von Präventionskonzepten sowie verschiedenen gesundheitsrelevanten Fortbildungen. 2013 trat sie eine Professur für Gesundheitspsychologie an der Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik und Kunst an. Seit Dezember 2016 ist Katja Kröller als Professorin für Ernährungspsychologie im Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung am Standort Bernburg tätig. Die Forschungstätigkeiten von Katja Kröller beziehen sich vor allem auf die psychologischen Aspekte der Entwicklung von Nahrungspräferenzen sowie den notwendigen Kompetenzen für langfristige Verhaltensänderungen. Daneben beschäftigt sie sich im Rahmen des ‚Zentrums für Ernährungskommunikation’ mit allen für die verschiedenen Bereiche der Ernährungskommunikation relevanten Aspekte. Dazu werden neben Ernährungsberatungen und Präventionsprojekten auch verschiedene Weiterbildungen angeboten sowie Forschungsprojekte zur Etablierung geeigneter Kommunikationsstrategien durchgeführt.
Prof. Dr. Christine Kühner (Dipl.-Psych.) ist außerplanmäßige Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und Psychologische Psychotherapeutin (VT). Am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim leitet sie die Arbeitsgruppe „Verlaufs- und Interventionsforschung“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kognitive, psychobiologische und soziale Risikofaktoren und Interventionsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen, insbesondere Depressionen, Genderaspekte bei psychischen Störungen, die Erforschung von psychischen Prozessen im Alltag und die Entwicklung und Evaluation psychodiagnostischer Verfahren. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Mitglied der Leitliniengruppe für die Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression.
Dr. Anne Katrin Külz ist als psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis in Freiburg niedergelassen. Zuvor leitete sie von 2006-2014 die Spezialambulanz und von 2012-2017 die Forschungsgruppe für Zwangsstörungen an der Klinik für Psychiatrie des Universitätsklinikums Freiburg. Neben verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten hat sie Therapiemanuale und Selbsthilferatgeber zur Behandlung von Zwängen verfasst, ist als Dozentin und Supervisorin für Verhaltenstherapie an verschiedenen Ausbildungsinstituten tätig und war Mitglied der Steuergruppe zur Entwicklung der neuen S3-Leitlinie Zwangsstörungen im Auftrag der DGPPN. Seit 2022 ist Anne Katrin Külz Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.
Prof. Dr. med. Claas-Hinrich Lammers. Facharztausbildung am Max-Planck-Institut in München und an den Universitätskliniken von Marburg und Lübeck. Oberarzttätigkeit an der Universitätsklinik Lübeck und der Charité in Berlin. Forschungsaufenthalte am Centre Paul Broca, Paris und am NINDS, Bethesda im Bereich der molekularen Neurobiologie. Habilitation 2001. Supervisor für Verhaltenstherapie (IFT). Zusatzausbildungen in EMDR, DBT, emotionsfokussierte Psychotherapie. Interessenschwerpunkte Emotionsfokussierte Therapie, Persönlichkeitsstörungen. Seit 2006 Ärztlicher Direktor und Chefarzt der I. und III. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll.
Leonie Laubisch ist als Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) seit 2022 mit eigener Praxis in Berlin tätig. Ein Schwerpunkt ihrer therapeutischen Arbeit liegt auf der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Von 2016-2018 leitete Fr. Laubisch in der Fontane-Klinik Motzen (Klinik für Abhängigkeitserkrankungen) eine Therapiegruppe und war anschließend in verschiedenen Berliner Justizvollzugsanstalten als Gruppenleiterin tätig. Neben klassischen verhaltenstherapeutischen Methoden ist das Thema Achtsamkeit ein wesentlicher Bestandteil ihrer Einzel- und Gruppenarbeit. Heute arbeitet sie, neben ihrer Praxistätigkeit, auch als Referentin für die Nathalie Stüben GmbH, deren Ziel es ist, das Thema Alkoholabhängigkeit zu enttabuisieren und Betroffenen einen schnellen Zugang zu Hilfsangeboten, in Form von Onlineprogrammen, zu ermöglichen.
Univ.-Prof. Dr. med. Hedda Lausberg, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FÄ für Neurologie, FÄ für Psychiatrie, BVT-Tanztherapeutin. 2004 Habilitation in Neurologie an der Charité Berlin, 2007 W2 Professorin für Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Jena, seit 2009 W3 Professorin für Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Forschungsschwerpunkte: neuropsychologische Grundlagen von Bewegungsverhalten und dessen Störungen bei neurologischen und psychischen Erkrankungen (behaviorale und experimental-psychologische Untersuchungen, Split-Brain Forschung, funktionelle Bildgebung).
Prof. Dr. Franziska Lechner-Meichsner hat den Lehrstuhl für Klinisch-psychologische Intervention an der Bergischen Universität Wuppertal inne. Zuvor war sie als Assistant Professor in der Abteilung Clinical Psychology der Utrecht University (Niederlande) und Psychologische Psychotherapeutin (VT) tätig. Die Schwerpunkte ihrer therapeutischen und wissenschaftlichen Tätigkeit bilden die Behandlung der Anhaltenden Trauerstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung sowie kulturspezifische Aspekte in der Psychotherapie. Von 2018 bis 2019 widmete sich Franziska Lechner-Meichsner am Center for Prolonged Grief der Columbia University der Untersuchung von Wirkmechanismen in der Behandlung der Anhaltenden Trauerstörung und war anschließend bis 2023 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt tätig.
Dr. phil. Maria Lehnung ist Inhaberin und Leiterin des EMDR-Institut® Deutschland.
Sie war in Forschung und Lehre an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel tätig mit den Schwerpunkten Klinische Neuropsychologie und Entwicklungsneurobiologie. Heute ist sie als Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis mit psychotraumatologischem Schwerpunkt niedergelassen. Hier arbeitet sie sowohl mit akut traumatisierten Patienten und Patientinnen als auch mit schwer komplex traumatisierten Patienten und Patientinnen. Ein großer Anteil ihres Klientels sind Soldaten nach Einsatztraumatisierungen. Mehrfach erhielt sie Auszeichungen als empfohlene Behandlerin, die sie auf die Bestenliste brachten. Daneben war sie als Dozentin und Supervisorin an verschiedenen renommierten Ausbildungsinstituten tätig.
Von Beginn ihrer Arbeit mit EMDR an war sie von dem Verfahren und seinen Möglichkeiten fasziniert und daran interessiert, kreative Wege des Einsatzes von EMDR auch bei schwierigen Patienten zu finden. Sie war an der Entwicklung des Konzepts zur Behandlung von Depressionen mit EMDR und an den ersten Forschungsprojekten auf diesem Gebiet maßgeblich beteiligt.
Im EMDR-Institut engagiert sich Maria Lehnung für die weitere wissenschaftliche Erforschung der EMDR-Methode. Derzeit begleitet sie eine Multicenter-Studie zu einem EMDR-Gruppenansatz (G-TEP), der vornehmlich in der Behandlung von Flüchtlingen mit akuten Traumatisierungen zum Einsatz kommen kann.
Mit dem Beginn der Pandemie engagierte sie sich in der Erforschung der online Therapie und initiierte gemeinsam mit Dr. Arne Hofmann eine wissenschaftliche Studie in Kooperation mit der Universität Ulm.
Gemeinsam mit einem amerikanischen Start Up entwickelte sie eine online Trainingsplattform für die EMDR-Ausbildung, die es heute ermöglicht, Therapeuten im online setting hochqualifiziert auszubilden.
Prof. Dr. Falk Leichsenring ist Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker, Lehranalytiker der DGPT und Professor für Psychotherapieforschung in der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Giessen. Falk Leichsenring ist seit 2002 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie bei der Bundesärztekammer /Bundespsychotherapeutenkammer. Zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften und Büchern.
Forschungsschwerpunkte: Psychotherapeutische Verfahren, Psychotherapieforschung,
diagnostische Methoden, Angst- und Persönlichkeitsstörungen, Forschungsmethoden.
Prof. Dr. med. Leweke arbeitete bis 2021 als stellvertretender Klinikdirektor an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu seinen Aufgaben gehörte über Jahrzehnte die Gestaltung und Durchführung der Lehre im Fach Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie. Aktuell ist er Dozent an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Gießen. Darüber hinaus ist er intensiv in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung aktiv. Er ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie sowie Facharzt für Neurologie. Wissenschaftlich beschäftigen ihn seit vielen Jahren die neurobiologischen Grundlagen der menschlichen Affektregulation sowie die Schmerzverarbeitung. Klinisch entwickelte er interdisziplinäre Versorgungsstrukturen für Patienten mit chronischen Schmerzen sowie Patientinnen mit psychischen Erkrankungen in der Peripartalzeit. Er ist Autor zahlreicher internationaler Fachartikel und Buchartikel.
Zusatzausbildungen in klientenzentrierter Gesprächsführung, systemischer Familienberatung und Trauerbegleitung, seit 23 Jahren Beraterin in der Fachstelle Suizidberatung- Unterstützung in kritischen Lebenssituationen Würzburg, ehemals Krisendienst Würzburg, seit Oktober 2022 Leiterin der Fachstelle, Sozialberaterin bei Firma Vogel-Druck und Medienservice Gmbh Höchberg
Ausbilderin für Mobile Einsatzteams (MET) des Krisennetzwerkes Unterfranken, Moderatorin der 4wöchigen Fallbesprechungen nach Kriseneinsätzen etc.
Referentin für Inhouse - Schulungen und Fortbildungen zum Thema „Umgang mit Menschen in akuten/suizidalen Krisen“
Tania Lincoln ist Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie am Institut für Psychologie der Universität Hamburg. Hier leitet sie auch eine angeschlossene Hochschul- und Ausbildungsambulanz. Ihre Forschung befasst sich den psychologischen Mechanismen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von psychotischen Störungen beitragen. Dieses Wissen nutzt sie, um Therapien für Psychosen zu optimieren. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe Fortschritte der Psychotherapie, Autorin von Therapiemanualen zur kognitiven Verhaltenstherapie bei Psychosen und als Expertin in die S-3 Behandlungsleitlinien Schizophrenie eingebunden.
Prof. Dr. Katajun Lindenberg ist Professorin für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters an der Universität Heidelberg und leitet dort die Hochschulambulanz für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Zuvor war sie als Professorin an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz sowie der Goethe-Universität Frankfurt tätig und leitete dort die Ausbildungs- und Hochschulambulanzen für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie das dazugehörige Ausbildungsinstitut. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit psychotherapeutischen Interventionen im Kindes- und Jugendalter, sowohl im Rahmen von Prävention (z.B. in der Schule) und Frühintervention (z.B. in Beratungsstellen) als auch in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Um die Dissemination evidenzbasierter, psychologischer Prävention in Schulen zu stärken, gründete sie 2020 die Akademie für Präventionswissenschaften (www.apw-heidelberg.de). Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der Computerspiel- und Internetabhängigkeit und wurde dafür 2019 mit dem Hermann-Emminghaus-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ausgezeichnet.
Norbert Lotz (Dipl.-Psych., cand. med.) ist Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor, Lehrtherapeut und Coach und leitet seit 1990 das FIRST-Institut in Frankfurt am Main mit der daran angeschlossenen Praxis für Angewandte und Klinische Psychologie. Er gehört zu den Pionieren der REVT-Trainer*innen (seit 1979) und ACT-Trainer*innen (seit 2007).
Die therapeutisch kognitive Arbeit ergänzt er als Yoga- und Qi Gong-Lehrer. Mit seiner Frau leitet er eine Qi Gong-Schule in Bad Vilbel. Seine große Leidenschaft ist die Musik. Er arbeitet als Komponist und verfasst Werke im klassischen Stil.
Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.:
Qi Gong – 75 Therapiekarten (mit C. Oxfort). Beltz, 2023.
Sokratischer Dialog – Therapie-Tools. Beltz, 2021.
ACT – 75 Therapiekarten. Beltz, 2018.
Metaphern in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie. Beltz, 2016
Professor Dr. Annett Lotzin, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit Zusatzqualifikation für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Annett Lotzin ist Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der MSH Medical School Hamburg und zudem wissenschaftlich in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Sie ist Vorstandsmitglied der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT).
Als Psychotherapieforscherin untersucht sie Risiko- und Schutzfaktoren von Traumafolgestörungen und entwickelt und evaluiert neue Ansätze zur Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen. Für ihre Arbeiten zu frühen Traumatisierungen bei Suchterkrankungen erhielt sie den Young Minds in Psychotraumatology Award der European Society for Traumatic Stress Studies.
Marianne Lüking ist Psychologische Psychotherapeutin und Schmerzpsychotherapeutin/DGPSF. Seit 2008 arbeitet sie als Verhaltenstherapeutin auf der Grundlage der Akzeptanz- und Commitmenttherapie, im Schwerpunkt mit Menschen mit chronischen Schmerzen und begleitenden psychischen Komorbiditäten. Nebenbei unterrichtet sie in Aus- und Fortbildungsinstituten in Deutschland und der Schweiz.
Seit Ende 2020 lebt sie im Nordwesten Englands und engagiert sich dort neben ihrer therapeutischen Arbeit in der Entwicklung und Umsetzung ACT-basierter strukturierter Selbsthilfeansätze für verhaltensbedingte Gesundheitsprobleme.
Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin in eigener Praxis (TP und ST), Systemische Therapeutin, Coach und Supervisorin (SG, DGSF); Integrative Tanztherapeutin, EMDR, PEP, MSC– Certified Teacher (nach Germer & Neff ), Supervisorin im Rahmen des SCIP-Programmes (Self-Compassion in Psychotherapy) des CMSC, San Diego.
Johannes Mansour, M. Sc., Psychologischer Psychotherapeut (VT), Einzel- und Gruppentherapie; seit 2017 an der Schön Klinik Roseneck tätig; Schwerpunkte: Zwangsstörungen, Essstörungen, Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT).
Dr. Dipl.- Psych. Michael Marwitz, Leitender Psychologe an der Schön Klinik Roseneck, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter und Dozent mit den Schwerpunkten Gruppentherapie und Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen.
PD Dr. Swantje Matthies ist Oberärztin der Station für Borderlinestörungen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg. Sie ist Leiterin der Spezialsprechstunde ADHS, Mitwirkende beim Podcastprojekt »Jung und Freudlos«, begeisterte DBT-Therapeutin und engagiert sich als Lehrbeauftragte der Klinik für Entstigmatisierung. Sie hat langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung im Bereich ADHS. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Psychotherapie der ADHS und emotionale Instabilität.
Prof. Dr. Agostino Mazziotta, Diplom-Psychologe und Master of Counseling in Ehe‑, Familien- und Lebensberatung, systemischer Sexualtherapeut und Supervisor (DGSv), ist als Professor für Diversität und Community Work an der Fachhochschule Münster tätig. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte umfassen u.a. geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt sowie das Vergeben und Versöhnen.
Dr. Imke Mebes Frauenärztin mit Schwerpunkt Endokrinologie & Reproduktionsmedizin und arbeitet in einer großen Praxis in Norddeutschland. Patientinnen kommen seit vielen Jahren vor allem mit hormonellen Fragen zu ihr und sie betreut täglich Frauen in den Wechseljahren. Dabei berät sie sowohl zu Alternativen einer Hormonersatztherapie als auch zur Hormonersatztherapie selbst. Imke ist es wichtig, dass Therapieangebote auch die Lebenssituation einer Frau gut berücksichtigen und psychologisch fundiert gemeinsam mit Patientinnen Entscheidungen zu treffen.
Birgit Melles, Psychologische Psychotherapeutin. Nach Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf seit 2005 in eigener Psychotherapeutischer Praxis in Düsseldorf tätig. Akkreditierte Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin der Psychotherapeutenkammer NRW. Anerkannte Supervisorin, Dozentin und Selbsterfahrungsleiterin in Schematherapie und Verhaltenstherapie an unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsinstituten sowie Kliniken. Abgeschlossene Weiterbildung in Schematherapie für Paare, EMDR, Hypnotherapie, Weiterbildung in Ego-State-Therapie, Grundausbildung Klientenzentrierte Psychotherapie nach R. Sachse. Weitere Dozententätigkeit in Achtsamkeitsbasierten Verfahren und ACT.
Verena Mensenkamp ist Psychologin, Systemische Beraterin und Psychosoziale Kinderwunschberaterin (BKID). Seit 2022 leitet sie die Beratungsstelle der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.
Neben der Beratung Endometriose-Betroffener sowie deren Angehöriger in verschiedenen Settings, gibt sie Fortbildungen zur psychosozialen Beratung bei Endometriose und hat in dem Rahmen eine komplexe Weiterbildung für angehende Beratungsfachkräfte der Endometriose-Vereinigung konzipiert.
Professorin für Psychotherapie an der Medical School Hamburg. Psychologische Psychotherapeutin (VT), Traumatherapeutin (DeGPT), DBT-Therapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie. Schwerpunkt ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit sind die Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sowie der Komplexen PTBS nach Gewalterfahrungen in der Kindheit und Jugend. Ihre Habilitation befasste sich mit innovativen Ansätzen zur Behandlung der PTBS, wie achtsamkeitsbasierten und imaginativen Interventionen. Meike Müller-Engelmann hat langjährige Erfahrungen als Therapeutin, Supervisorin und Dozentin im Bereich der Psychotraumatologie und ist Mitglied im Vorstand der deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT).
Volker Münch, Jahrgang 1964, Dipl. Psychologe, Psychoanalytiker in eigener Praxis in München seit 2005, Einzel- und Gruppentherapie, Balintgruppenleiter, Dozent am Jung-Institut München und Stuttgart, bei der MAP. Lehranalytiker und Supervisor, seit 2020 stellvertr. Vorsitzender DGAP, berufspolitische Funktionen in der DGPT (BBP), KV und DGAP (berufspol. Sprecher). Interessenschwerpunkte: Intersubjektivität, Archetypen, Gesellschaft und Kultur.
Veröffentlichungen
Der dialogische Prozess und die Ausbildung zum Jungschen Analytiker. Analytische Psychologie, Heft 149, 3/2007, S. 263-241.
Die Vielfalt der Analytischen Psychologie. Analytische Psychologie, Heft 169, 3/2012, S. 350-366
„Neue“ schöne digitale Welt. Analytische Psychologie, Heft 177, 3/2014, S. 302-319.
Oblivion, Filmrezension, Analytische Psychologie, Heft 179, 1/2015, S. 120-123.
Die Zeit kehrt wieder, Buchrezension Analytische Psychologie, Heft 178, 4/2014.
Der postmoderne Sisyphos (2018) In: Grenzen. Gießen: Psychosozial.
Vom „Genderwahnsinn“ bis zu #MeToo. (2019) In: Geschlechter-Spannungen. Gießen: Psychosozial.
Der narzisstische Patient in der Gruppe. In: Selbst, Ich und Wir. Stuck, U., Schimkus, M. (Hg.) (Brandes & Apsel, 2016)
Bücher
Krise in der Lebensmitte. Springer: Heidelberg. (2016)
Die Therapeutische Haltung. Kohlhammer. (2021)
Angriffe auf die Seele. Frankfurt: Brandes und Apsel. (2021)
Frank Mutterlose, Dipl.-Psych/Mag.-Phil, niedergelassener VT, Supervisor, Coach, Dozent in Potsdam
seit 2000, Einzel, Gruppe, Paare, Familien, lösungs- und erlebensorientiertes Arbeiten,
multiexemplarisches Üben der ACT Haltung, ACT Netzwerk BB, DGKV, ACBS
Dr. Yuriy Nesterko ist Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seit 2020 leitet er zusammen mit Prof. Dr. Heide Glaesmer die Arbeitsgruppe "Psychotraumatologie und Migrationsforschung" an der Abteilung. Seit März 2022 ist er Co-Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung am Zentrum ÜBERLEBEN in Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der kultursensiblen Gesundheitsversorgung von verschiedenen Gruppen von Migrant*innen und Geflüchteten in Deutschland. In letzten Jahren forscht er zunehmend zu konfliktbezoner sexualisierter Gewalt gegen Männer und Jungen.
Dr. Paula Neumeister ist Psychologische Psychotherapeutin (VT) und arbeitet als niedergelassene Vertragspsychotherapeutin und Privattherapeutin. Sie ist zudem qualifiziert in Entspannungsverfahren und Gruppenpsychotherapie. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt bildet ihre Tätigkeit als Dozentin; Themenschwerpunkte sind die Abrechnungsmodalitäten einer Privatpraxis und Praxisgründung sowie wirtschaftliche Praxisführung.
Vor ihrer Tätigkeit als ambulante Psychotherapeutin und Dozentin hat Dr. Paula Neumeister an den Universitäten Mannheim und Jena Psychologie studiert und mit dem Master in Kognitive Neurowissenschaften beendet. Von 2012 bis 2016 arbeitete sie am Institut für Medizinische Psychologie und Systemneurowissenschaften in Münster und hat im Rahmen ihrer Dissertation zur neurobiologischen Verarbeitung emotionaler Reize bei Posttraumatischer Belastungsstörung geforscht.
Zertifizierte Forensische Psychologin SGFP (Aussagepsychologie), Fachpsychologin für Rechtspsychologie BDP/DGPs, Professorin an der Hochschule Luzern
Susanna Niehaus ist seit 2008 Professorin an der Hochschule Luzern und leitet das dortige Kompetenzzentrum Devianz, Gewalt und Opferschutz. Sie studierte Psychologie an den Universitäten Osnabrück und Athen und spezialisierte sich in den Folgejahren auf das Forschungs- und Anwendungsgebiet der Forensischen Psychologie. Als Gerichtssachverständige erstattet sie seit 25 Jahren Gutachten zum Erlebnisgehalt von Aussagen in Sexualstrafsachen. Sie unterrichtet Angehörige von Ermittlungsbehörden und Gerichten sowie Sachverständige und Personen des Sozial- und Gesundheitswesens und leitet die Schweizer Spezialausbildung für Ermittler:innen, welche Kinder befragen, die Opfer einer schwerwiegenden Straftat geworden sein könnten. Neben ihrer Tätigkeit an der Hochschule Luzern ist sie Lehrbeauftragte an den Universitäten Bern, Fribourg, Luzern und St. Gallen, daneben leitete sie an der Universität Bonn von 2016 bis 2022 das Modul Glaubhaftigkeitsdiagnostik im Studiengang M.Sc. Rechtspsychologie. Ihre aktuellen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Psychologie des Strafverfahrens, Kindes- und Erwachsenenschutz sowie Entwicklung von virtuellen Charakteren und Serious Games für Gesprächstrainings zur Professionalisierung von Fachpersonen im Umgang mit dem Verdacht auf sexualisierte Gewalt.
Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an Universitäten, leitet gemeinsam mit Manfred Prior ein Fortbildungsinstitut, ist Herausgeberin der Reihe „Kompetenz!Box“ im Junfermannverlag und führt ein Portal für Hoch-und Höchstbegabung. Darüber hinaus ist sie Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts „Methodenschatz“, in dem renommierte Kolleg:innen kostenfrei Methoden und Vorträge zur Verfügung stellen und soziale Projekte unterstützen. Einen Überblick über Ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net
Dr. Helen Niemeyer schloss bereits 2009 an der Ruhr-Universität Bochum die Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin ab und ist seitdem sowohl in der Psychotherapieforschung als auch in der klinischen Praxis aktiv. Sie ist als Therapeutin und Dozentin tätig und seit 2016 auch als Supervisorin in der Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeut*innen, der Weiterbildung approbierter Psychotherapeut*innen sowie in Forschungsprojekten.
Der Forschungsschwerpunkt von Frau Dr. Niemeyer beinhaltet die klinisch-psychologische Psychotherapieforschung und integriert dabei auch biologische Marker und soziale Faktoren. Inhaltlich fokussiert sie auf die Wirksamkeit von innovativen Therapiemethoden und - formaten, wie onlinebasierte Verfahren, bei verschiedenen psychischen Störungen, insbesondere PTBS und Depression. Zudem befasst Frau Dr. Niemeyer sich mit Forschungsqualität und dem Einfluss des sozio-ökonomischen Status auf die psychische Verfassung. Forschung und Praxis von Frau Niemeyer umfassen onlinebasierte Paartherapie, onlinebasierte Therapie bei PTBS nach schwerer körperlicher Erkrankung, onlinebasierte Trauma-fokussierte Therapie bei Einsatzkräften, die Anwendung imaginationsbasierter Verfahren im Onlineformat, und kognitiv-verhaltenstherapeutische Onlineinterventionen bei Depression.
Dr. phil. Barnabas Ohst ist als Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) in eigener Praxis in Freiburg im Breisgau, als Dozent am Freiburger Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie (FAVT GmbH) und als Coach mit Schwerpunkt Neurodivergenz tätig. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ADHS (AG ADHS e.V.) und moderiert einen regionalen, interdisziplinären Qualitätszirkel zu ADHS.
Seit einigen Jahren ist ein Schwerpunkt seiner Praxistätigkeit die Diagnostik und Psychotherapie bei ADHS im Erwachsenenalter. In seine Workshops fließt seine Erfahrung aus unzähligen diagnostischen Prozessen ein. Als Supervisor unterstützt er Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen bei der ADHS-Diagnostik.
Vor seiner Praxistätigkeit war er unter anderem in der Hochschulambulanz für Forschung und Lehre der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig. Dort forschte er im Rahmen seiner Promotion zu kognitiven Mechanismen bei der Panikstörung und anderen Angststörungen.
Anne Otto, ist Diplom-Psychologin, studierte an der Ruhr-Universität Bochum, ist Psychodramatherapeutin (DFP/DAGG) und Autorin. Sie arbeitet seit Jahren für Spiegel Wissen, Spiegel Online, Psychologie Heute und schreibt Sachbücher, z.B. „Woher kommt der Hass? Die psychologischen Ursachen von Rechtsruck und Rassismus“ (Gütersloher Verlagshaus) oder „Für immer Kind? Wie unsere Beziehung zu den Eltern erwachsen wird“ (Edition Körber). Sie berät Menschen in beruflichen und privaten Veränderungsprozessen, begleitet Teams, gibt Seminare und hält Vorträge. Infos unter www.anne-otto.de
Deline Otto ist Psychologische Psychotherapeutin und Trainerin und Supervisorin für Schematherapie (ISST). Sie ist in Hamburg als Psychotherapeutin sowohl für Erwachsene als auch für Kinder- und Jugendliche tätig. In Hamburg arbeitet sie zusammen mit Christine Zens und ist als Supervisorin, Selbsterfahrungsleiterin und Dozentin am Istitut für Schematherapie in Hamburg (IST-HH) tätig. Der Schwerpunkt von Deline Ottos Arbeit ist die therapeutische Begleitung junger Erwachsener mit Borderline- und anderen Persönlichkeitsstörungen. Die Schematherapeutische Grundhaltung sowie schematherapeutische Techniken sind dabei untrennbar mit ihrer Arbeit als Therapeutin verbunden.
Dr. Nicole Ower ist Diplom-Psychologin, approbierte Verhaltenstherapeutin, zertifizierte Schematherapeutin, Supervisorin und Trainerin für Schematherapie, zertifizierte DBT-Therapeutin (Dachverband Dialektisch Behaviorale Therapie e.V.) und MBSR-Trainerin (Mindfulness Based Stress Reduction nach Jon Kabat-Zinn).
Sie ist in eigener Praxis in Freiburg niedergelassen. Seit 2021 leitet sie gemeinsam mit Dr. Laura Seebauer die Online Akademie für Psychotherapie. Seit 2018 leitet sie ebenfalls mit Dr. Seebauer das Institut für Schematherapie in Freiburg. Zuvor war sie als Geschäftsleitung der Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie tätig und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Psychotherapie am Freiburger Universitätsklinikum, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie. 2009 - 2014 war sie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg in Forschung und Lehre tätig sowie an der Uniklinik Freiburg in klinischer Tätigkeit auf der DBT-Station und forschend in der Borderline-AG.
Frau Peter, Psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, hat an der Universität Marburg studiert, 2015 in Köln die Approbation als Psych. PT für Verhaltenstherapie erlangt. Neben der Tätigkeit der Institutsambulanz der APP Köln arbeitete sie an der Psychiatrischen Klinik Köln Merheim, in der Trauma-Ambulanz der LVR, sowie dem St-Agatha Krankenhaus Köln Niehl (Station für Essstörungen) und der Hochschulambulanz der Universität zu Köln. Ab 2012 arbeitete sie mehrere Jahre in einem interdisziplinären Team einer Praxis für Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie und Psychotherapie, 2017 erwarb sie die vertiefte Fachkunde für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen am Akip Köln. Seit 2018 arbeitet sie im Schwerpunkt nach dem Konzept der Acceptance and Commitment Therapie, ist Mitglied der DGKV und ACBS. Heute lebt und arbeitet Frau Peter in Freiburg als Psychotherapeutin in eigener Praxis.
Prof. Dr. rer. medic. Moritz Petzold ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an der Medical School Berlin. Er ist Psychologischer Psychotherapeut mit Fachkunde TfP und hat eine curriculare Fortbildung in PsychosenPsychotherapie (DDPP) absolviert. Er hat umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit Psychoseerfahrung im stationären und ambulanten Setting. So leitete er viele Jahre das psychologische Team einer Akutstation mit Psychosefokus an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte. Ambulante Behandlungserfahrung sammelte er im Rahmen der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité und in der Psychoseambulanz der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin. Als Mitglied im Vorstand des Dachverbands Deutschsprachiger PsychosenPsychotherapie engagiert er sich für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung für Menschen mit Psychoseerfahrung.
Leitungsfunktionen & Akademische Laufbahn
Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Klinische Schwerpunkte:
1982 im Ruhrgebiet geboren. Psychologie Studium (Albert-Ludwigs-Universität) und Verhaltenstherapieausbildung (FAVT) in Freiburg. Doktorarbeit in der Psychoonkologie des Hauttumorzentrums des Universitätsklinikums Freiburg über die Lebensqualität von Melanompatienten und deren psychoonkologische Begleitung. Seit 2013 Stationspsychologin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Konzeption und Durchführung eines Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT) Stationskonzeptes für Angst- und Zwangspatienten auf der entsprechenden Spezialstation. Seit 2019 Dozentin in der Verhaltenstherapieausbildung u.a. zur ACT-Therapie. Seit 2020 zertifizierte VT-Supervisorin.
Dr. Marion Schmitman gen. Pothmann (Dipl. Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT), Familientherapeutin, Schematherapeutin (CA-AV)) hat lange die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Klinik Hochried in Murnau mit aufgebaut und geleitet. Auch wenn sie die Berge liebt, ist sie nun in eigener Praxis niedergelassen und geniest die Zusammenarbeit in einer multiprofessionellen Praxisgemeinschaft mitten im Herzen ihrer Heimatstadt Hamburg. Sie ist gerne als Dozentin und Supervisorin tätig, schreibt hin und wieder und behandelt junge Menschen gerne in Gruppen.
Christine Preißmann ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie und tätig in eigener psychotherapeutischer Praxis mit Schwerpunkt Autismus bei Erwachsenen. Sie ist selbst betroffen vom Asperger-Syndrom und ehrenamtlich tätig bei Autismus Deutschland e.V.
Sie hält regelmäßig Vorträge zum Thema Autismus und veröffentlicht Bücher für autistische Menschen, Angehörige und Fachleute.
Göran Raschke studierte Musiktherapie in Heidelberg. 2016 erfolgte die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (VT). Er ist „Starke Eltern-Starke Kinder“-Trainer, inklusiv-pädagogischer Berater an Kitas und Schulen und Supervisor. Der Abschluss der Ausbildung zum systemischen Coach erfolgte 2023.
Er arbeitet bereits seit über 20 Jahren in multiprofessionellen Teams und seit 7 Jahren in selbständiger Praxis.
Dipl. Psych. Melanie Read ist als psychologische Psychotherapeutin seit 2011 in eigener Praxis niedergelassen. Sie ist zertifizierte Trainerin für Emotionsfokussierte Therapie und arbeitet als Supervisorin, Selbsterfahrungsleiterin und Dozentin an verschiedenen Ausbildungsinstituten für PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen. Zuvor war sie an der Schön Klinik Roseneck, der Oberbergklinik Schwarzwald und an der Hochschulambulanz für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg psychotherapeutisch tätig.
Geboren 1943 in Württemberg , Nervenärztin, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin
Von 1985 bis Ende 2003 Leitung der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld. Mein Interesse galt dort von Anfang an der Behandlung von Menschen mit schweren Traumatisierungen und deren Folgen und so entwickelte ich dort gemeinsam mit dem Behandlungsteam der Klinik die „Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie“, PITT, die ich seit meinem Ausscheiden aus der Klinik Ende 2003 kontinuierlich weiterentwickelt habe.
Ab 1993 Lehranalytikerin der DPG und DGPT
Interesse an einer integrativen Psychotherapie, Verständnis der Arbeit auf der Basis einer angewandten Psychoanalyse, die kognitiv-meditative, imaginative, erlebnisorientierte Elemente aus anderen Schulen nutzt, wenn sich dies als notwendig und sinnvoll erweist. Grundlegend ist Mitgefühl. Der Einsatz für eine frauengerechte Psychotherapie ist mir seit Jahrzehnten ein Anliegen.
Seit 2004 überwiegend lehrend für die PITT tätig.
Seit Juni 2007 Honorarprofessorin für Psychotraumatologie und psychologische Medizin an der Universität Klagenfurt.
Zahlreiche Publikationen, u.a. „Imagination als heilsame Kraft“.
Website: https://www.luise-reddemann.de
Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DGPT, DPG), Paar- und Familientherapeut (BVPPF, DGSF), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.
Ehem. Leiter der Ambulanz für Familientherapie und für Essstörungen, der Psychotherapeutischen Ambulanz für Studierende (PAS) sowie der Psychotherapeutischen Sprechstunde für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität (PSM) in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Göttingen.
Lehranalytiker, Supervisor und Dozent sowie Ausbilder in Familien- und Paartherapie. An verschiedenen Lehrinstituten
In privater Praxis sowie weiterhin in Forschung, Lehre, Aus- Weiter- und Fortbildung tätig.
Zahlreiche Publikationen zur Psychotherapie, Paar- und Familientherapie sowie zur Psychodynamik, Familiendynamik und Psychotherapie von Essstörungen.
Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) bis Ende 2018.
Sprecher des Beirats für Forschung und Wissenschaft der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP).
Co-Leiter der RCT-Studie Vergleich Psychodynamische Psychotherapie und Kognitive Verhaltenstherapie der Bulimie.
Führende Mitarbeit in der Soziale Phobie-RCT-Studie für Jugendliche (SOPHO-YOU) sowie in der RCT-Studie Psychodynamische Psychotherapie der Zwangsstörungen (OCD).
Letzte Buchpublikationen:
Reich G., Kröger S. (2015): Ess-Störungen. Gemeinsam wieder entspannt essen. Trias Verlag Stuttgart (ISBN 978 - 3 -8304 - 6883 - 7)
Reich G, v. Boetticher A (2017) Hungern um zu leben. Die Paradoxie der Magersucht. Psychodynamische und familientherapeutische Konzepte. Psychosozial Verlag Gießen (ISBN 978 - 3 - 8379 - 2443 - 5)
Reich G, v Boetticher A (2020) Psychodynamische Paar- und Familientherapie. Kohlhammer, Stuttgart (ISBN 978-3-17-032305-6)
Beutel M, Doering S, Leichsenring F, Reich G (2020) Psychodynamische Psychotherapie. Störungsorientierung und Manualisierung in der therapeutischen Praxis. 2. überarb. u. erw. Aufl. Hogrefe, Göttingen (ISBN 978-3-8017-2149-7)
Frau (apl.) Prof. Dr. Petra Retz-Junginger ist Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie an der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar. Zudem hat sie die Funktion der Therapeutischen Leitung der Forensisch-Psychiatrischen Ambulanz, einer Spezialambulanz für Gewalt- und Sexualstraftäter, inne. Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Entwicklung und Evaluation standardisierter Diagnoseinstrumente für adulte ADHS wie auch weitere Themen adulte ADHS betreffend (Traumatisierung, soziale Folgen, Delinquenz, etc.; siehe Publikationsliste).
Ausgewählte Veröffentlichungen zum Thema ADHS:
HASE - Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene. 2. Auflage (2021). Rösler M, Retz-Junginger P, Retz W, Stieglitz R-D.
Retz-Junginger P, Retz W, Rösler M (2024) Fragebögen und Beurteilungsskalen im Erwachsenenalter. In H.-C. Steinhausen, M. Döpfner, M. Holtmann, A. Philipsen & A. Rothenberger (Hrsg.) Handbuch ADHS. Grundlagen, Klinik, Therapie und Verlauf der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Stuttgart: Kohlhammer
Retz W, Retz-Junginger P, Rösler M (2024) Klinisches Interview mit Erwachsenen. In: H.-C. Steinhausen, M. Döpfner, M. Holtmann, A. Philipsen & A. Rothenberger (Hrsg.) Handbuch ADHS. Grundlagen, Klinik, Therapie und Verlauf der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Stuttgart: Kohlhammer
D´Amelio R, Retz-Junginger P, Philipsen A, Retz W (im Druck) ADHS im Erwachsenenalter - Ein Praxismanual für Psychotherapie, Beratung und Coaching, Kohlhammer
Dr. Katrin Reuter ist seit 2012 als psychologische Psychotherapeutin und Psychoonkologin in eigener Praxis in Freiburg niedergelassen. Sie ist außerdem Leiterin eines Institutes für Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung in Deutschland und Frankreich. Zuvor hat sie 15 Jahre wissenschaftlich und klinisch an der Universitätsklinik Freiburg im Bereich Psychotherapie bei körperlichen Erkrankungen gearbeitet. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten hat sie den Aufbau psychoonkologischer Versorgungsstrukturen in verschiedenen Kliniken und Organzentren mit begleitet und sich intensiv mit der Durchführung von prozessorientierten und sinnzentrierten Gruppentherapien befasst. Dr. Katrin Reuter ist als Dozentin in verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten für Psychotherapie und Psychoonkologie aktiv und als Supervisorin im Rahmen von Ausbildung, Fall- und Teamsupervisionen tätig.
www.pppo-freiburg.de
Rief, Winfried, Professor für klinische Psychologie und Psychotherapie, Philipps Universität Marburg. Leiter der Psychotherapie-Ambulanz Marburg und des postgradualen Ausbildungsgangs für Psychotherapie. Approbierter psychologischer Psychotherapeut und Supervisor.
Professor Rief arbeitete viele Jahre in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken, bevor er im Jahr 2000 das Angebot einer Professur an der Philipps Universität annahm. Er spezialisierte sich auf somatoforme Beschwerden, Klassifikation chronischer Schmerzsyndrome, und in neuerer Zeit zunehmend auf die Themen Placebo-und Nocebo-Mechanismen. Die Initiative einer Arbeitsgruppe unter seiner Leitung führte 2009 zur Einführung der neuen Diagnose „chronische Schmerzen mit psychischen und somatischen Faktoren“ (ICD-10 GM F45.41). Als Co-Chair zusammen mit Professor Treede und einer entsprechenden internationalen Arbeitsgruppe entwickelte er ein neues Klassifikationssystem für chronische Schmerzen, das 2019 in den finalen Entwurf von ICD-11 aufgenommen wurde. Als Sprecher einer DFG- Forschergruppe arbeitete er an Placebo-und Nocebo- Mechanismen bei verschiedenen körperlichen Krankheiten (Herzchirurgie, Schmerzsyndrome, Depressionen). Von 2011 bis 2020 war Professor Rief DFG-Fachkollegiat, auch in der entsprechenden DFG-Gruppe für klinische Studien. Er war Gastprofessor an den Universitäten Harvard Medical School, Boston (2004/2005), University of Auckland Medical School (2002), und University of California San Diego (2009/2010). Er erhielt verschiedene wissenschaftliche Preise, unter anderem den Distinguished Researchers Award in Behavioral Medicine in 2014 und den Preis der Europäischen Psychosomatischen Medizin EAPM 2020.
Dr. med. Dipl.-Psych. Thomas Riemer absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin. Zusätzlich erwarb er einen Abschluss in Psychologie an der Humboldt Universität zu Berlin. In den Jahren 2009 bis 2016 war er als Psychiater und Neuropsychologe in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité beschäftigt und fungierte gleichzeitig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität. Seit 2017 ist Dr. Riemer am Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie tätig, mit einem Fokus auf Psychopharmakologie. Seine Lehrtätigkeit begann Dr. Riemer im Jahr 2010 und umfasst die Fächer (Psycho-)pharmakologie, Biologische Psychologie, Neurowissenschaften und Neuropsychologie an verschiedenen Hochschulen. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheitsowie der Untersuchung psychischer Symptome als Nebenwirkungen von Arzneimitteltherapien.
Barbara Rittmann ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Supervision- und Fortbildungspraxis. Sie hat über 30 Jahre als Therapeutin am Hamburger Autismus Institut gearbeitet, über 10 Jahre als Leiterin der Institution und ist Zertifizierte Autismustherapeutin (ZAT). Sie ist Dozentin in zahlreichen Weiterbildungen, u.a. auch bei Autismus Deutschland und Herausgeberin und Autorin verschiedener Fachbücher zum Thema Autismus. Darüber hinaus coacht sie Leitungskräfte in allen psychosozialen Arbeitsfeldern und supervidiert Ausbildungskandidaten in Psychotherapieausbildung. Ein Überblick über ihre Angebote findet man unter www.autismus-fortbildungen.de
Prof. Dr. Dipl.-Psych. Christian Roesler, Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (C.G.Jung-Institut Zürich) ist Professor für Klinische Psychologie an der Katholischen Hochschule Freiburg und für Analytische Psychologie an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel. Dozent an den C.G.Jung-Instituten Zürich, Stuttgart und ISAP Zurich sowie Lehranalytiker am Aus- und Weiterbildungsinstitut für Psychoanalytische und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg (DGPT).
Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Analytische Psychologie, Paartherapie/-beratung, Familienkonflikte und –mediation, Narrative Identität und Biographieforschung, Medienpsychologie.
Neuere Publikationen: „Paarprobleme und Paartherapie – Theorien, Methoden, Forschung. Ein integratives Lehrbuch” Stuttgart, Kohlhammer, 2018; “Research in Analytical Psychology: Empirical Research” London, Routledge, 2018; „Das Archetypenkonzept C.G.Jungs. Theorie, Forschung, Anwendung“ Stuttgart, Kohlhammer, 2016.
Dr. phil. Jeanette Röhrig ist approbierte psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) und hat fast 10 Jahre lang am Universitätsklinikum Freiburg gearbeitet. Seit 2016 lebt sie in Stuttgart und ist nach 1-jähriger Elternzeit als stationsleitende Psychotherapeutin am Klinikum Stuttgart, Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten tätig. Sie ist zertifizierte Therapeutin, Trainerin und Supervisorin in den Psychotherapieverfahren CBASP und IPT. Zudem arbeitet sie als zertifizierte Schematherapie-Therapeutin und -Trainerin. Seit 2022 anerkannte Supervisorin (VT). Neben der klinischen Arbeit gibt sie Seminare und Workshops zu den genannten Verfahren an Ausbildungsinstituten und Kliniken, leitet die Suchtforschungsgruppe am Klinikum Stuttgart, ist im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie (DGSPS) und Mitbegründerin und stellvertretende geschäftsführende Gesellschafterin des CORE-Instituts (Center for Clinical Innovation in Addiction Research).
Prof. Dr. med. Stefan Röpke ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt bei Oberberg sowie Leiter der Arbeitsgruppe Traumafolgestörungen an der Charité Berlin. Er ist Psychiater und verhaltstherapeutischer Psychotherapeut, Psychotraumtherapeut (DeGPT), DBT-Therapeut (DDBT), Dozent und Supervisor an mehreren Aus- und Weiterbildungsinstituten. Er leitete viele Jahre den Bereich Persönlichkeitsstörungen und Posttraumatische Belastungsstörung sowie die Autismusambulanz an der Charité Berlin. Er ist Autor und Co-Autor von über 100 wissenschaftlichen Artikeln sowie Initiator und Leiter von mehreren klinischen Multicenter-Studien.
Prof. Dr. Charlotte Rosenbach hat den Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Health and Medical University Erfurt inne. Zuvor war sie viel Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Freien Universität Berlin. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie, Erwachsene), Supervisorin. Tätigkeit als Dozentin in verschiedenen Ausbildungs- und Weiterbildungsinstituten.
Schwerpunkte: Psychotherapieforschung, Borderline Persönlichkeitsstörung, Interventionen für Eltern mit psychischen Belastungen.
Prof. Dr. med. Michael Rufer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und trägt den Schwerpunkttitel Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie. Seit Mitte 2021 arbeitet er als Chefarzt an der Triaplus, Klinik Zugersee, sowie in Forschung und Lehre an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Von 1999 bis 2021 war er an mehreren Universitätskliniken in Deutschland und der Schweiz als Oberarzt, Leitender Arzt und ab 2008 als stv. Klinikdirektor tätig. Von 2013 bis 2021 war er Ausserordentlicher Professor ad personam für Psychotherapie und Psychosomatik an der Universität Zürich. Michael Rufer hat eine große Anzahl von Fachartikeln, Büchern und Buchkapiteln zu Psychotherapie- und Psychosomatik-Themen sowie Angst- und Zwangsstörungen veröffentlicht. Er unterrichtet regelmässig an unterschiedlichen Instituten und Universitäten.
Dr. phil., Dipl.-Psych., arbeitet als Psychologischer Psychotherapeut (TP/AP) und Psychoanalytiker (DPG, DGPT) in eigener Praxis in Berlin. Er ist Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut an der Psychologischen Hochschule Berlin und Lehrbeauftragter an der International Psychoanalytic University. Veröffentlichungen zur Theorie und Methode der Psychoanalyse, zur psychodynamischen Ausbildungs- und Konzeptforschung sowie zur Psychoanalyse im Feld geistes- und kulturwissenschaftlicher Diskurse.
Prof. Dr. Rainer Sachse ist Psychologischer Psychotherapeut, Begründer der „Klärungsorientierten Psychotherapie“ und Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum; seine Arbeitsschwerpunkte sind Persönlichkeitsstile und Persönlichkeitsstörungen.
Er zählt deutschlandweit zu den versiertesten Experten für Persönlichkeitsstörungen.
Tanja Sahib ist systemische Traumatherapeutin und begleitete viele Jahre lang Mütter und Väter bei psychischen Krisen rund um die Geburt. Sie hat ein einzigartiges Konzept entwickelt, das sowohl die systemisch-lösungsorientierte als auch die traumtherapeutische Grundlage für die psychotherapeutische Begleitung nach erschütternden Geburten darstellt. Ihr konsequent ressourcenorientierter Blick auf Menschen, die verletzt in die neue einzigartige Lebensphase als Eltern treten, verhilft ihnen zu Stabilität und Wachstum und trägt somit entscheidend zum Kinderschutz bei. Tanja Sahib schöpft aus dem kreativen Pool systemischer Methoden und erläutert, wie wichtig das Gefühl von Sicherheit und Schutz nach belastenden Lebensereignissen, wie zum Beispiel schwierige Geburten, in der Psychotherapie ist.
Sie ist Autorin von drei Sachbüchern: "Es ist vorbei-ich weiß es nur noch nicht“ 2016, „Darauf waren wir nicht vorbereitet“ 2018, "Geburt als Übergangsritual“ 2020, die sowohl für Eltern als auch für Fachpersonal äußerst hilfreich sind.
Psychologischer Psychotherapeut (VT). Leiter des Bereichs Medizinische Soziologie sowie einer Forschungsgruppe zu Digital Mental Health an dem Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Studierte Psychologie an den Universitäten Bremen und Tübingen, promovierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Seit 2013 Lehrtätigkeit in Psychologie und Humanmedizin. Forschte an der Universität Freiburg sowie der University of New South Wales, Sydney. Australien. Stipendiat zahlreicher Stiftungen, erhielt nationale und internationale Auszeichnungen für seine Forschung und Lehre und ist Autor von über 60 wissenschaftlichen Publikationen und Buchkapiteln im Bereich digitalisierter Psychotherapie (u.a. in JAMA Psychiatry, und Psychological Bulletin). Seit 2016 als Referent zahlreicher Workshops und Vorträge zum Thema 'E-Health in der Psychotherapie' in der Aus- und Weiterbildung von Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen tätig.
Dr. phil. Christian Schanz (Psychologe, M.Sc.) ist Psychologischer Psychotherapeut (VT), Lehrkoordinator und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitseinheit für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität des Saarlandes. Seit 2017 ist er als Dozent im universitären Kontext und seit 2020 als Dozent in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung tätig. Gemeinsam mit seinen Co-Autor:innen veröffentlichte er Lehr- und Praxisbücher zur Behandlung von Bindungsstörungen, zur Diagnostik in der ambulanten Psychotherapie, zur transdiagnostischen Psychoedukation sowie zur Fallkonzeption und Behandlungsplanung.
Dr. Elisa Scheller ist Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie sowie Dozentin an verschiedenen Weiterbildungsinstituten. Sie ist seit 2021 niedergelassen in eigener Praxis in Freiburg im Breisgau. Zuvor war sie mehrere Jahre wissenschaftlich und klinisch an der Universität sowie der Universitätsklinik Freiburg tätig. Therapeutische Schwerpunkte liegen in der Arbeit mit der Interpersonellen Psychotherapie (IPT), Schematherapie sowie EMDR.
Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie bin ich als Chefarzt der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie 2 und Stv. Ärztlicher Direktor am LVR-Klinikum Düsseldorf / Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig.
Von der Ärzte- und Psychotherapeutenkammer anerkannt bin ich als Supervisor in Verhaltenstherapie am Institut für klinische Verhaltenstherapie tätig.
Außerdem bin ich als Professor und Fakultätsmitglied an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der International Max Planck Research School for Translational Psychiatry und der Graduate School of Systemic Neuroscience aktiv.
Wissenschaftlich beschäftige ich mich mit den behavioralen und neurobiologischen Mechanismen sozialer Interaktion, um zu erklären, unter welchen Bedingungen soziale Interaktionen gelingen und welchen Einfluss die soziale Integration auf die seelische Gesundheit hat. Klinisch-psychiatrisch verfolge ich den Ansatz, dass psychische Erkrankungen in wesentlichen Aspekten Störungen der sozialen Interaktion darstellen und beschäftige mich mit den sozialen Ursachen, Ausdrucksformen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen.
Mag.Dr. Norman Schmid, MSc, Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Neuro- und Biofeedback-Therapeut (BÖP, ÖBfP), Leiter Fachbereich Psychologie bei Dr. Schmid & Dr. Schmid, Praxis für Psychologie und Medizin; Geschäftsführer Dr. Schmid & Dr. Schmid OG, Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung; Buchautor „Mein Weg in die Entspannung“, „Nicht immer denken: Die Kraft von Achtsamkeit & Co.“, „Abschalten & auftanken: 52 Übungen für Achtsamkeit & Co.“, „Auf der Couch mit Dr. Buch.“
Weitere Infos zur Person unter: https://www.worklifebalance.at/das_team_von_dr_schmid_dr_schmid/dr_norman_schmid
Julian Schmitz ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit Fachkunde in Verhaltenstherapie. Nach seinem Psychologiestudium in Marburg und Freiburg war er therapeutisch unter anderem in verschiedenen psychiatrischen Kliniken tätig. Seit 2016 ist er Professor für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Leipzig und leitet dort die Psychotherapeutische Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Erforschung und Störungsmechanismen von Angststörungen im Kindes- und Jugendalter.
Stella Schmotz, M. Sc. Psychologin, erforscht im Rahmen ihrer Promotion bei der Arbeitsgruppe für Neuropsychologie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf alles Rund um BFRBs mit Schwerpunkt auf internetbasierten Selbsthilfeansätzen.
Dr. Rebecca Schneibel ist psychologische Psychotherapeutin in der Schlosspark-Klinik, Berlin sowie in eigener Praxis. Ihr Schwerpunkt ist verhaltenstherapeutisch und interpersonell. Sie ist zertifizierte IPT-Therapeutin, -Trainerin und -Supervisorin. Die Interpersonelle Psychotherapie hat sie in der Uniklinik Freiburg erlernt und in der Arbeitsgruppe um Prof. Elisabeth Schramm wissenschaftlich beforscht. Neben der IPT Behandlung im Einzelsetting leitet sie seit mehr als zehn Jahren eine stationäre IPT Gruppe. Seit 2010 gibt sie Workshops zur IPT und begleitet Kolleg*innen und Teams supervisorisch. Promoviert hat sie zum Thema Nebenwirkungen von Psychotherapie.
Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie, Praxis für Psychotherapie, Resilienzpsychologie & digitale Gewaltprävention
Sally Schulze ist Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), zertifizierte Beraterin der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung (BKiD) und Gründerin des Start-Ups MentalStark für Blended-Care Adhärenzförderungsprogramme. Seit Beginn ihrer Psychotherapieausbildung hat sie sich auf die Begleitung somatischer Erkrankungen und die Anwendung verhaltenstherapeutsicher Interventionen in diesem Kontext spezialisiert. Sie arbeitet eklektisch und im Kurzzeitberatungssetting auch als Unternehmenspsychologin in betrieblichen Mental Health Programmen.
Nach dem Psychologie-Studium in Marburg habe ich die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie in der Hochschulambulanz in Marburg (IPAM) absolviert. Meine Approbation erlangte ich in 2015. Seit September 2016 leite ich an der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Ambulanz in Marburg die Spezialambulanz für ADHS im Erwachsenenalter, in der wir neben einer fundierten ADHS-Diagnostik auch spezifische Gruppentherapien anbieten. Durch verschiedene Vorträge und Workshops zu ADHS im Erwachsenenalter und meine Dozentinnentätigkeit am IPAM versuche ich, mehr KollegInnen für dieses Thema zu sensibilisieren und zu ermuntern, selbst Diagnostik und Therapie für PatientInnen mit ADHS im Erwachsenalter anzubieten.
Von 2008-2014 Klinische und wissenschaftliche Tätigkeit an der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Freiburg mit den Forschungsschwerpunkten Persönlichkeitsstörungen, Schematherapie und Imaginatives Überschreiben. Arbeit als Psychotherapeutin in der Forschungsambulanz für Stressbedingte Erkrankungen der Universität Freiburg von 2014-2018. Zertifizierte Schematherapeutin, langjährige Dozentin und Supervisorin für Schematherapie („Advanced Certification“). Autorin zahlreicher Bücher, u. A. dem Schematherapie Selbsthilfebuch „Andere Wege gehen“, das in viele Sprachen übersetzt wurde. Seit 2018 Tätigkeit als Psychotherapeutin in eigener Praxis und Leitung des Freiburger Institutes für Schematherapie (IST-FR). Seit 2022 Leitung der Online Akademie für Psychotherapie (OAP).
Studium der klinischen Psychologie an der Universität Zürich und Lausanne. Doktorat an der Universität Fribourg. Post-Doctoral Fellowship an der Rice University/MD Anderson Cancer Center in Houston, Tx. Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin mit Schwerpunkt psychodynamischer Psychotherapie. Master in Bioethik an der Harvard University, Boston. Venia Legendi an der Universität Zürich für das Gebiet psychosomatische und psychosoziale Medizin. Klinische Schwerpunkte: Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik, Psychoonkologie, Palliative Care, klinische Ethik. Forschungsschwerpunkte: Psychoneuroimmunologie, Stress, Gesundheit und Krankheit, Psychoonkologie, Palliative Care, biomedizinischer Ethik und Recht. Lehrtätigkeit an der Universität Zürich und der ETH Zürich, u.a. besondere Situationen am Lebensende, Shared-Decision Making, Breaking Bad News, Advance Care Planning, Kommunikation eines medizinischen Fehlers.
Guido Sijbers ist Psychologischer Psychotherapeut (VT), Trainer und Supervisor für Schematherapie (ISST). Er hat seit 2000 mit schematherapeutischen Behandlungen von Persönlichkeitsstörungen sowohl in Einzeltherapie als auch in Gruppen Erfahrungen gesammelt. Neben Dozententätigkeiten in den Niederlanden und Deutschland unterrichtet er noch in ein paar anderen Ländern. Er ist Mitbegründer des Hauses für Schematherapie (huisvoorschematherapie.nl) und der Akademie für Schematherapie (academievoorschematherapie.nl) in Maastricht. Neben Managementaufgaben ist er hier als Therapeut und Dozent tätig.
- Psychologiestudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Schwerpunkt „Klinische Psychologie“, Abschluss als Diplom-Psychologin
- Tätigkeit als angestellte Psychologin auf einer Psychotherapiestation, LWL-Klinik in Münster. Zudem Durchführung der ADHS-Diagnostik in der dortigen Psychiatrischen Institutsambulanz
Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie (DGVT) in Münster
- Staatliche Approbation als Psychologische Psychotherapeutin mit Zusatzqualifikationen für Gruppenbehandlungen sowie für die Anwendung übender Techniken (Progressive Muskelrelaxation & Autogenes Training)
- Schematherapeutische Zusatzausbildung am Institut für Schematherapie Rhein-Ruhr
- Tätigkeit als angestellte Psychotherapeutin, Centrum für Psychiatrie, Neurologie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Münster
- Tätigkeit als angestellte Psychotherapeutin, Bereich Schematherapie-Intensivprogramm für Patientinnen mit BPS sowie Durchführung der ADHS-Diagnostik, Zentrum für Integrative Psychiatrie des Universitätsklinikums Lübeck
- Psychotherapeutische Tätigkeit (Verhaltenstherapie) in eigener Praxis mit Kassenzulassung in Lübeck, Schwerpunkt u.a. ADHS-Diagnostik und -Therapie für Erwachsene
Prof. (apl.) Dr. Dr. Kai Spiegelhalder ist approbierter psychologischer Psychotherapeut und approbierter Arzt. Er ist aktuell außerplanmäßiger Professor am Institut für Psychologie der Universität Freiburg und stellvertretender Abteilungsleiter in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt sind Insomnien, Ein- und Durchschlafstörungen, die mit Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit oder Tagesbefindlichkeit einhergehen.
Prof. Dr. Carsten Spitzer ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Rostock. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit Schwerpunkt psychodynamische Psychotherapie und Gruppenpsychotherapeut. Klinisch und wissenschaftlich beschäftigt er sich mit strukturellen und Persönlichkeitsstörungen, stationärer Psychotherapie, der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) sowie Dissoziation und Psychotraumatologie. Er ist als Dozent an diversen Psychotherapie-Ausbildungsinstituten aktiv und Autor zahlreicher Veröffentlichungen.
Nina Spröber- Kolb, Prof. Dr. rer.nat., Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit Fachkunde für Kinder und Jugendliche. Professorin für Psychologie an der DHBW Stuttgart (Sozialwesen). Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin an verschiedenen Ausbildungsinstituten, Dozentin zu ADHS, Depressionen, Bullying, verhaltenstheoretischer Diagnostik, Therapie mit Jugendlichen, Entwicklungspsychopathologie, Gruppeninterventionen. Forschungsschwerpunkte: Bullying, Gewaltprävention, ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Depressionen bei Jugendlichen, Prävention von Verhaltensauffälligkeiten, sexueller Missbrauch.
Dr. Tobias Stächele, Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (Kognitive Verhaltenstherapie, Systemische Therapie), Supervisor für Verhaltenstherapie. Akademischer Oberrat in der Abteilung für Biologische und Differentielle Psychologie der Universität Freiburg. Leiter der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz für stressbedingte Erkrankungen an der Universität Freiburg.
Rudolf Stark ist Professor für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften in Gießen. Als Direktor des Bender Institute of Neuroimaging, einem Bildgebungszentrum an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen, untersucht er die biologischen Grundlagen psychischer Störungen. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt sind Fragen der sexuellen Responsivität und der sexuellen Sucht. Weiter leitet er das Ausbildungsinstitut für Psychologischen Psychotherapie der JLU und die daran angeschlossene verhaltenstherapeutische Ambulanz. Er ist Autor von über 200 Fachartikeln. Berufspolitisch engagiert er sich als Vertreter der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen und als Vertreter auf dem Deutschen Psychotherapeutentag. 2021 wurde er in den Vorstand der Psychotherapeutenkammer Hessen gewählt. Seit 2022 ist er 1. Vorsitzender von unith e.V. einem Zusammenschluss der universitären Aus-und Weiterbildungsstätten sowie der Hochschulambulanzen.
Christiane Steinert ist Diplom-Psychologin, approbierte Psychotherapeutin und Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der IPU Berlin. Ihre Ausbildung zur tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapeutin hat sie am Horst-Eberhard-Richter-Institut in Gießen absolviert.
Im Rahmen ihrer Forschung beschäftigt sich Frau Steinert mit folgenden Themen:
3 aktuelle Publikationen:
Leichsenring, F., Steinert, C., Rabung, S., & Ioannidis, J. P. A. (2022). The efficacy of psychotherapies and pharmacotherapies for mental disorders in adults: an umbrella review and meta-analytic evaluation of recent meta-analyses. World Psychiatry, 21, 133-145.
Steinert, C., Heim, N., & Leichsenring, F. (2021). Procrastination, Perfectionism, and Other Work-Related Mental Problems: Prevalence, Types, Assessment, and Treatment-A Scoping Review. Front Psychiatry, 12, 736776.
Leichsenring, F., Steinert, C., Beutel, M. E., Feix, L., Gündel, H. ... Hoyer, J. (2020). Trauma-focused psychodynamic therapy and STAIR Narrative Therapy of post-traumatic stress disorder related to childhood maltreatment: trial protocol of a multicentre randomised controlled trial assessing psychological, neurobiological and health economic outcomes (ENHANCE). BMJ Open, 10, e040123.
Christian Stierle ist Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie. Er ist aktuell Professor für Klinische Psychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg. Parallel arbeitet er als Psychotherapeut, Supervisor und Trainer. Zuvor war er viele Jahre an der Schön Klinik Bad Bramstedt, wo er als Leitender Psychologe für den Bereich Zwangsstörungen und verwandte Störungen sowie für den Traumafolgestörungen-Bereich arbeitete. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Psychosomatische Dermatologie und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft Zwangsstörungen und forscht zur Förderung von Mitgefühl sowie zur Regulation von Ekel und Scham bei Zwangsstörungen sowie dermatologischen Erkrankungen. Christian Stierle hat ursprünglich in Marburg Psychologie studiert und in Braunschweig und Göttingen seine psychotherapeutische Ausbildung absolviert.
Er wurde bei Paul Gilbert und Chris Irons in Compassion Focused Therapy trainiert und gibt regelmäßig Workshops zur Compassion Focused Therapy.
Univ. Priv.-Doz. Dr. Christian Stiglmayr, geboren 1964, Studium der Diplom-Psychologie in Eichstätt und Freiburg, Stations-Psychologe der ersten DBT-Station in Freiburg. Niederlassung im Richtlinienverfahren VT in Berlin seit 2001. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin bis 2003. Habilitation 2010 an der Humboldt Universität zu Berlin, seitdem Privatdozent an derselben Universität. Gründer und Leiter eines Fortbildungsinstitutes für psychotherapeutische Methoden (Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Psychotherapie in Berlin; AWP Berlin). Dozent und Supervisor an mehreren VT-Ausbildungsinstituten, DBT-Supervisor und -Trainer (DDBT e.V.), MSC-Trainer, Präsident des DDBT e.V.
Dr. Michael Stingl, Facharzt für Neurologie. Seit einigen Jahren auf ME/CFS und seit Beginn der Pandemie auch auf Long Covid spezialisiert. Ich bin beteiligt an den Projekten „CCCFS“ und „Care for ME/CFS“ am AKH Wien.
M.Sc. Psych. Katharina Stoffel studierte in Wuppertal Psychologie, spezialisierte sich in Jena auf Klinische Psychologie und approbierte 2016 in der Fachkunde Verhaltenstherapie in Berlin. Seit 2016 ist sie in eigener psychotherapeutischer Praxis in Berlin tätig, seit 2022 kassenärztlich niedergelassen, und behandelt dort im Einzel- und Gruppensetting Erwachsene mit vielfältigen Diagnosen. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören u.a. Ängste, Zwänge und Depression.
Neben ihrer ambulanten Praxistätigkeit ist sie als Dozentin für Weiterbildungsinstitute tätig und befasst sich dort mit den wirtschaftlichen Aspekten einer psychotherapeutischen Praxis, indem Sie Fortbildungen und Webinare zum Thema Praxisgründung, wirtschaftliche Praxisführung und Abrechnung nach dem EBM anbietet.
Timo Storck, Prof. Dr. phil. habil., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut (AP/TP) und Psychoanalytiker (DPV, IPA). Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin. Forschungsschwerpunke: Konzeptuelle Kompetenz in der Psychotherapie, Konzepte und Methodologie der Psychoanalyse, spezielle Krankheitslehre (Psychosomatik, Psychose, Zwang), Filmpsychoanalyse.
Prof. Dr. phil. Bernhard Strauß, Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Universitätsklinikum Jena.
Studium der Psychologie in Konstanz, Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hamburg, Habilitation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Psychologischer Psychotherapeut (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie/Psychoanalyse, Gruppenpsychotherapie/ Sexualtherapie), Past President der Society for Psychotherapy Research (SPR), des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP).
Arbeitsschwerpunkte sind die Psychotherapieforschung mit Schwerpunkt Gruppentherapie, klinische Bindungsforschung, unerwünschte Wirkungen von Psychotherapie, Psychoonkologie und psychologische Interventionen in verschiedenen Bereichen der Medizin sowie die klinische Sexualforschung.
Einige aktuelle Buchveröffentlichungen:
Strauß|Spitzer: Psychotherapeuten und das Altern - Die Bedeutung des Alterns in der therapeutischen Beziehung und der eigenen Lebensgeschichte. Springer, Heidelberg, 2023
Linden|Strauß: Erfassung von Psychotherapienebenwirkungen. WMV, Berlin 2022
Strauß: Gruppenpsychotherapie. Grundlagen und integrative Konzepte. Kohlhammer, Stuttgart, 2022
Strauß|Galliker|Linden|Schweitzer (Eds.): Ideengeschichte der Psychotherapieverfahren. Kohlhammer, Stuttgart, 2021
Priv. Doz. Dr. Claudia Subic-Wrana, Psychoanalytikerin (DPV/ DGPT), Psychologische Psychotherapeutin. Frau PD Dr. Claudia Subic Wrana ist Psychoanalytikerin (DPV/ IPA) und war lange in der universitären Psychosomatik in Köln und Mainz tätig, einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Psychotherapiewirkungsforschung. Heute ist sie in freier Praxis niedergelassen und ist eine der beiden Leiterinnen des Kölner DPV-Ausbildungsinstituts.
Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor (VT). Seit 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitseinheit für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum. 2009 Promotion. 2017 Habilitation. Seit 2012 Geschäftsführender Leiter des Zentrums für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum. Arbeitsschwerpunkte: Suizidalität und Suizidprävention, Depression und depressives Grübeln.
Dr. Daniela Tepner ist psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) und Fachpsychologin Diabetes (DDG) am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Regensburg sowie in eigener Praxis in Donaustauf.
Vor dieser Tätigkeit war sie einige Jahre am Forschungsinstitut der Diabetes Akademie Bad Mergentheim tätig. Ihre Promotion an der Universität Bamberg hat sie 2010 zum Thema „Lebensstilmodifikation zur Prävention des Typ-2-Diabetes“ abgeschlossen. Als Fachreferentin Führung und Gesundheit arbeitete sie anschließend im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements für verschiedene Unternehmen. Weitere Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit waren Psychiatrie und Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Würzburg.
An der Hochschulambulanz der Universität Regensburg liegt aktuell ihr Schwerpunkt auf der Diagnostik, Behandlung und Erforschung von Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen u.a. in virtueller Realität. Hier begleitet sie auch angehende Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen in ihrer Ausbildung.
Dr. phil. Nicola Thiel ist approbierte psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) und zertifizierte CBASP und IPT- Therapeutin, -Trainerin und –Supervisorin. Zudem Therapeutin und Trainerin in Schematherapie. Psychologie Studium (Albert-Ludwigs-Universität) und Verhaltenstherapieausbildung (FAVT) in Freiburg. Sie arbeitet seit 2012 als Stationspsychologin am Freiburger Universitätsklinikum in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapieauf der Station für Affektive Erkrankungen, auf der CBASP und IPT im stationären und Gruppensetting angeboten wird. Zudem führt sie seit 2012 eine psychotherapeutische Praxis. Promotion am Universtitätsklinikum Freiburg in der Arbeitsgruppe Zwangsstörungen. Dabei Entwicklung eines kombinierten Psychotherapieansatzes aus Schematherapie und VT bei chronischen Zwangserkrankungen. Seit 2022 zertifizierte VT-Supervisorin. Darüber hinaus begleitet sie supervisorisch verschiedene Kliniken und Therapeut*innen einzel- und gruppensupervisorisch in der Anwendung von CBASP und IPT und ist als Dozentin für die Ausbildung von Kolleg*innen in CBASP, IPT und Schematherapie tätig.
Dipl.-Psych. Dr. Johanna Thünker ist Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) und niedergelassen im Ruhrgebiet. Sie hat sich bereits während des Studiums mit Alpträumen beschäftigt und sowohl ihre Diplomarbeit als auch ihre Doktorarbeit diesem Thema gewidmet. Zusammen mit Prof. Reinhard Pietrowsky hat sie ein Manual zur Behandlung von Alpträumen entwickelt.
Tabea A. Tillinger ist psychologische Psychotherapeutin (AP/ TP) und Psychoanalytikerin (DPG/IPA). Sie ist in eigener Praxis in Berlin niedergelassen und am Institut für Psychotherapie e.V. Berlin als Dozentin tätig. In der Buchreihe »Analyse der Psyche und Psychotherapie« veröffentlichte sie im November 2023 gemeinsam mit Priv.-Doz. Dr. med. Werner Köpp den Band „Essstörungen“. Sie ist in fortgeschrittener Weiterbildung in übertragungsfokussierter Psychotherapie nach Kernberg. Zu ihren Interessen- und Behandlungsschwerpunkten gehören insbesondere Essstörungen und Persönlichkeitsstörungen.
Literatur:
Köpp, W. & Tillinger, T. A. (2023). Essstörungen. Gießen: Psychosozial-Verlag.
Seit 2007 als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in eigener Praxis in Saarbrücken niedergelassen. Grundausbildung in Verhaltenstherapie, Erweiterungen durch Klinische Hypnose, hypno-systemische und Ego-State-Therapie (M.E.G.), EMDR (EMDRIA Deutschland e.V.), Psychotraumatologie (DeGPT), Spezialisierung in PITT (von Frau Prof. Dr. Luise Reddemann zur Lehre autorisiert), Supervisorin (zertifiziert durch IFKV, Bad Dürkheim). https://www.pitt-therapie.de/
Psychologische Psychotherapeutin (VT), Einzel-, Gruppen- und Paartherapie, Coaching, pervisorin, Dozentin, Prüferin in eigener psychotherapeutischer Praxis in München.
Tätigkeitsschwerpunkte:
Angst, Zwang, Trauma, Trauer, Depression, geburtshilfliche Themen, unerfüllter Kinderwunsch
Seit dem Studium sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der psychotherapeutischen Tätigkeit (an der Charité Berlin, am Rechts der Isar in München, in der Klinik Roseneck am Chiemsee und jetzt in eigener Praxis) durchgehend mit den Themen Kinderwunsch, Schwangerschaftsverluste und unerfüllter Kinderwunsch befasst.
Katharina van Bronswijk ist als psychologische Psychotherapeutin (VT) niedergelassen in der Lüneburger Heide. Seit 2009 ist sie im Klimaschutz aktiv. Darüber hinaus ist sie Sprecherin des Psychologists / Psychotherapists for Future e.V., Dozentin und Autorin zur Psychologie der Klimakrise.
Ärztlicher Direktor Schön Klinik Roseneck, 83209 Prien am Chiemsee, Am Roseneck 6, Professor an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Schlafmedizin, Supervisor für Verhaltenstherapie, Master of Medical Education, Universität Bern
Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel ist Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DGPT, IAAP) und Verhaltenstherapeut. Er studierte Psychologie und Sinologie an den Universitäten Mannheim und Erlangen-Nürnberg, promovierte dort zum Dr. phil. und habilitierte im Fachbereich Psychotherapiewissenschaften an der SFU Wien. Er ist Honorarprofessor für Psychotherapie und Psychoanalyse an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Von ihm selbst liegen zahlreiche Veröffentlichungen v.a. zu existenziellen Themen in der Psychotherapie, sowie Konzepten der Analytischen Psychologie und der Psychotherapiewissenschaft vor. Ralf Vogel unterrichtet national und international an Universitäten und psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten. In Ingolstadt unterhält er eine Privatpraxis für Psychotherapie und Supervision.
Prof. Dr. Jana Volkert ist Professorin und Leiterin der Sektion für Translationale Psychotherapie an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Ulm. Sie ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Tiefenpsychologie, zertifizierte MBT-Therapeutin und -Supervisorin. Sie forscht unter anderem zum Mentalisierungskonzept als Wirkfaktor in der Psychotherapie und arbeitet schwerpunktmäßig therapeutisch mit Patient*innen mit Persönlichkeitsstörungen sowie mit psychisch belasteten Eltern mit Mentalisierungsdefiziten. Sie ist als Dozentin zur Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT) und dem mentalisierungsbasierten Leuchtturm-Elternprogramm tätig und Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur Mentalisierungstheorie und zur MBT.
Dipl.-Psych. Anne von Lucadou ist als Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) in einer Praxisgemeinschaft in Freiburg niedergelassen.
Zuvor war sie 12 Jahre lang in der Kinder- und Jugend-Psychiatrie des Universitätsklinikums Freiburg angestellt. Neben ihrer klinischen Arbeit unterstützt sie als Supervisorin die Ausbildung angehender Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut*innen.
Die Interpersonelle Psychotherapie (IPT) erlernte sie in der Uniklinik Freiburg in der Arbeitsgruppe um Prof. Elisabeth Schramm. Gemeinsam mit deutschen und internationalen Kolleginnen widmet sie sich der Verbreitung der IPT und der Modifikation für depressiv erkrankte Adoleszente (IPT-A).
Sie ist Autorin von Fachartikeln zur IPT und hat das englischsprachige Manual zur IPT-A ins Deutsche übersetzt. In einer Pilotstudie beforschte sie wissenschaftlich die Effektivität, Durchführbarkeit und Akzeptanz von IPT-A für depressiv erkrankte Jugendliche im ambulanten Setting.
Als zertifizierte Therapeutin und Trainerin für IPT und IPT-A hält sie Vorträge und gibt Workshops auf Kongressen, an Ausbildungsinstituten und in Kliniken. Sie ist im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Interpersonelle Psychotherapie (DGIPT).
Medizinische Psychotherapeutin- fachgebunden, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, SP Reproduktionsmedizin und gyn. Endokrinologie
Matthias Wengenroth hat an den Universitäten von Mainz, Wuppertal, Düsseldorf, Bochum und Madrid Psychologie und Sprachwissenschaften studiert, mehrere Jahre in einer Klinik im Ruhrgebiet gearbeitet und ist seit 2003 als Psychologischer Psychotherapeut (VT) in eigener Praxis in Solingen tätig. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Behandlung von Erwachsenen mit Angst- und Zwangsstörungen sowie affektiven Störungen auf der Grundlage klassischer und neuerer verhaltenstherapeutischer Ansätze, insbesondere der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT). Über ACT hat er auch sowohl für das Fachpublikum („Therapie-Tools ACT“, „Poster ACT“) als auch für interessierte und betroffene Laien („Das Leben annehmen“, „Gib dich nicht auf“, „Den inneren Kompass finden“) publiziert. Homepage: www.daslebenannehmen.de
Janina Werz ist psychologische Psychotherapeutin (VT) und zertifizierte Traumatherapeutin
(DeGPT). Ihr Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Patient*innen mit Essstörungen und
Traumafolgestörungen. Nach der langjährigen Arbeit im stationären psychosomatischen Setting in der Schön Klinik Roseneck (Prien am Chiemsee), zuletzt als leitende Funktionspsychologin, arbeitet sie seit 2024 an der Universität der Bundeswehr München. Dort ist sie als Lehrkraft und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Klinische Psychologie und Traumatherapie und an der zugehörigen Hochschulambulanz als ambulante Psychotherapeutin tätig. Als Ergänzung zu ihrer Lehrtätigkeit ist sie seit 2025 Podcasthost von „Psychotalk – der Lehrpodcast für Klinische Psychologie“. Im Rahmen Ihrer laufenden Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg forscht sie zur Wechselwirkung von therapeutischer Beziehung und Therapieoutcome in der Essstörungsbehandlung. Als Dozentin hält sie Vorträge und Workshops zu den Themen Essstörungen und Traumafolgestörungen an verschiedenen Institutionen.
Der Dozent ist Leiter der Forschungsgruppe und Kindertherapeut an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Leipzig, AöR. Als Leiter und Verbundsprecher des vom BMBF geförderten multizentrischen AMIS Forschungsprojektes zur psychischen Gesundheit und Interventionsmöglichkeiten infolge von Kindesmisshandlung, kann der Dozent einen großen Erfahrungsschatz in Forschung und Praxis zu den Themen dieses Vortrags vorweisen.
Darüber hinaus ist der Dozent Autor zahlreicher Artikel sowie Coordinating Board Member der Social Neuroscience of Attachment SIRG innerhalb der Society for Emotion and Attachment Studies, sowie Mitherausgeber einer aktuellen Sonderausgabe zur Social Neuroscience of Attachment in der Zeitschrift „Attachment and Human Development“.
Philipp Wichelhaus (M. A.) arbeitet als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Familientherapeut in Düsseldorf, ist als Dozent deutschlandweit für verschiedene Ausbildungsinstitute sowie Universitäten tätig und referiert in Unternehmen zum Thema „Seelische Gesundheit“. Zudem arbeitet und promoviert er im Kooperationsprojekt „Seelische Gesundheit in Unternehmerfamilien“ des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) und des Lehrstuhls für Klinische Psychologie & Psychotherapie III an der Universität Witten/Herdecke. Zudem vertrat er die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) im aktuellen Konsentierungsgremium der Revision der S3-Leitlinie zur Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen.
Dr. med. Bastian Willenborg ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die Oberberg Fachklinik Berlin Brandenburg seit 2015. 2019 ist er zudem Ärztlicher Direktor der Oberberg Tagesklinik Kurfürstendamm
Nach dem Studium der Psychologie an der Universität zu Köln mit dem Abschluss Diplom feste Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters an der Universität zu Köln und ab Gründung 1999 zusätzlich Mitarbeitin am Ausbildungsinstitut AKIP- Köln als Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin. Seit 1999 Leitung der Schwerpunktambulanz für Expansive Störungen/ ADHS. Im Jahr 2000 Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin Im Jahr 2006 Promotion zum Doktor rerum medicinalium an der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln im Bereich der Kinderpsychotherapie - Manualentwicklung und Evaluationsforschung.
Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen in den Bereichen:
Therapiewirksamkeitsforschung bei ADHS im Grundschulalter, Entwicklung von Interventionen und Therapiewirksamkeitsforschung bei ADHS im Vorschulalter für Eltern (Ressourcenaktivierung) und für Kinder (Spieltraining), Entwicklung psychodiagnostischer Verfahren
Dr. Klaus Wölfling. Diplom in Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach praktischer Tätigkeit in der Landesklinik Teupitz ab 2005 stellvertretende Leitung der Interdisziplinären Suchtforschungsgruppe Berlin (ISFB) an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Seit 2008 Psychologische Leitung der Ambulanz für Spielsucht an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Direktor Herr Prof. M. E. Beutel) der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In der Ambulanz für Spielsucht werden seitdem unter seiner Leitung Patientinnen und Patienten mit Glücksspielsucht und internetbezogenen Störungen (Computerspiel- und Internetsüchtige) in ambulanten Gruppentherapien mit einem in Mainz entwickelten verhaltenstherapeutischem Therapiekonzept behandelt. 2011 Promotion. Von 2016 bis 2017 vertrat er für drei Semester die Professur für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universitätsmedizin Mainz. Er arbeitet an der S1-Leitlinie der AWMF für "Internetbezogene Störungen" mit. In 2019 war er Präsident des Deutschen Suchtkongresses. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Charakterisierung der Ätiologie von Verhaltenssüchten und die Entwicklung von Behandlungsansätzen dieser Störungen. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich mit neurowissenschaftlichen Korrelaten von Suchterkrankungen sowie der Wirksamkeitsforschung von Psychotherapie.
PD Dr. Larissa Wolkenstein leitet seit 2015 die Psychotherapeutische Hochschulambulanz und Traumaambulanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin (VT) und Supervisorin für Verhaltenstherapie und CBASP. Darüber hinaus hat sie eine Ausbildung in spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT) absolviert. Frau Dr. Wolkenstein ist gleichermaßen in Forschung, universitärer und postgradualer Lehre sowie klinischer Praxis aktiv. Ihre Schwerpunkte sowohl in der therapeutischen Praxis als auch in der Forschung liegen auf affektiven Störungen und Traumafolgestörungen.
Relevante Buchveröffentlichungen:
Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Wöller, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Neurologie und Psychiatrie. Psychoanalytiker (DGPT, DPG) und Lehranalytiker. EMDR-Therapeut. Habilitation an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Langjährige Tätigkeit an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Düsseldorf. Von 2004 bis Ende 2017 zunächst Leitender Abteilungsarzt und seit 2011 auch Ärztlicher Direktor der Rhein-Klinik, Krankenhaus für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bad Honnef. Publikationen und Vortragstätigkeit auf den Gebieten der psychodynamischen Behandlungstechnik sowie der Behandlung von psychosomatischen Störungen, Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen.
Wöller W (2022). Psychodynamische Psychotherapie. Lehrbuch der ressourcenorientierten Praxis. Stuttgart: Schattauer.
Wöller W (2016). Der ausreichend gute Therapeut. Psychotherapeut 61: 105-109
Wöller W (2015). Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als ressourcenbasiertes integratives Verfahren. Psychodynamische Therapie 14: 3-12
Weitere Publikationen unter www.wolfgang-woeller.de
Misa Yamanaka ist seit 15 Jahren im gynäkopsychologischen Bereich tätig und führt den gynäkopsychologischen Schwerpunkt am Klaus-Grawe-Institut in Zürich. In der Praxis werden Beratungen und Psychotherapien in Zusammenarbeit mit gynäkologischen Fachpersonen durchgeführt. Neben der klinischen Tätigkeit hat Frau Yamanaka zum Thema Infertilität, psychische Belastung und Partnerschaftsqualität Studien durchgeführt und publiziert. Es ist ihr ein wichtiges Anliegen, zur Bekanntmachung und Sensibilisierung von gynäkopsychologische Themen bei Fachpersonen und in der Gesellschaft beizutragen. Frau Yamanaka ist Co-Geschäftsleiterin des Klaus-Grawe-Instituts und lebt mit ihrer Familie in Zürich.
Seit 2013 psychotherapeutische Tätigkeit, u.a. an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, (Universitätsklinikum Freiburg), der Klinik für Tumorbiologie (Universitätsklinikum Freiburg), der Ambulanz für psychische Störungen bei körperlichen Erkrankungen (Universität Freiburg) sowie in einer psychotherapeutischen Praxis in Emmendingen; psychoonkologische Konsiliardienste an onkologischen Zentren in Freiburg und Emmendingen. Seit 2015 Lehre an der Universität Freiburg sowie verhaltenstherapeutischen Ausbildungsinstituten, u.a. zu den Themen Verhaltensanalyse, kultursensible Psychotherapie, Selbstfürsorge für Psychotherapeut*innen. Seit 2015 wissenschaftliche und psychotherapeutisch tätige Mitarbeiterin der Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychologie (Institut für Psychologie der Universität Freiburg), Forschung zu Online-Lehre, psychotherapeutischen Online-Interventionen und kultursensibler Psychotherapie. Seit 2019 Ausbildungsleitung des Freiburger Ausbildungsinstituts für Verhaltenstherapie (FAVT).
Psychologische Psychotherapeutin, Verhaltenstherapie
Advanced-zertifizierte Schematherapeutin, Trainerin und Supervisorin (ISST)
Mitglied internationale Schematherapie-Gesellschaft (ISST)
Leiterin des Instituts für Schematherapie Hamburg (IST-HH)
Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für Verhaltenstherapie und Schematherapie (Advanced Certification ISST e.V. 2008 für ST, GST & CA-ST).
Niedergelassen in eigener Praxis.
Langjährige Aus- und Fortbildungstätigkeit sowie Veröffentlichungen zu den Themen Schematherapie, Persönlichkeitsstörungen, Schwierige Situationen in der Schematherapie sowie Selbsterfahrung, Supervision, Angststörungen sowie PTBS.
Zusätzliche Fortbildungen u.a. in Traumatherapie/EMDR und Hypnotherapie.
Dr. Petra Zimmermann ist Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin (PTK Bayern) und advanced-zertifizierte Schematherapeutin, Trainerin und Supervisorin (ISST). Sie war langjährig als Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie München in den Bereichen Suchtforschung, Psychotherapieforschung, Epidemiologie und genetische Epidemiologie tätig, u.a. Leitung der Studie „Modulare Therapie von Cannabisstörungen: Das CANDIS-Programm“, Mitarbeit im Forschungsprojekt “Gene-environment interactions in the development of depression and anxiety disorders” sowie Konzeption und Aufbau der Studie „Schema Therapy versus Cognitive Behavioral Therapy versus Individual Supportive Therapy for Depression OPTIMA-RCT“. Seit 2016 arbeitet sie als Psychotherapeutin in eigener Praxis in München. 2017 gründete sie und leitet seither zusammen mit Dr. Nina Hollenbach das Institut für Schematherapie München (IST-M). Seit vielen Jahren übt sie Dozententätigkeiten an verschiedenen Universitäten und Weiterbildungsinstituten aus, arbeitet als Trainerin und Supervisorin für Schematherapie, ist Autorin zahlreicher Artikel in internationalen Fachzeitschriften und Mitautorin verschiedener Bücher u. a. „Schematherapie bei Depressionen“.
Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zimmermann, Dipl.-Psych., PsychPT (VT), Psychoonkologin (DKG). Prof.in Zimmermann ist seit 2015 Universitätsprofessorin für Psychosomatik und Psychotherapie mit Schwerpunkt Transplantationsmedizin und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover.
Sie promovierte 2006 an der Technischen Universität Braunschweig, wo sie die Wirksamkeit einer Paarintervention für krebskranke Paare (Seite an Seite) entwickelte und evaluierte. 2006 erfolgte zudem die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin (VT), 2011 der Erwerb der Zusatzqualifikation „Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen“. 2014 habilitierte Prof.in Zimmermann zum Thema „Krebs und Familie“ an der TU Braunschweig. Prof.in Zimmermann ist seit 2016 im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (seit 2018 als Sprecherin).
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Psychosoziale Belastungen von Patient:innen und Angehörigen (Partner:innen und Kinder) im Rahmen von Krebserkrankungen oder Transplantationen sowie der Interventionsforschung, z.B. „Seite an Seite“ – ein psychoonkologischen Unterstützungsprogramm für Paare mit einer Krebserkrankung oder Triple P – Elterntraining für Eltern.
Prof.in Zimmermann hat zahlreiche Artikel zum Thema Paare und Krebs veröffentlicht. Sie rezensiert für viele internationale Fachzeitschriften und hat erfolgreich Drittmittelprojekte (DFG, Deutsche Krebshilfe, Wilhelm Sander Stiftung) eingeworben.
Toivo Zinnow ist niedergelassen in eigener Praxis in Saarbrücken. Er studierte Psychologie an der Universität des Saarlandes und war lange Zeit Mitarbeiter am Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie der Universität des Saarlandes, wo er neben seiner Tätigkeit als psychologischer Sachverständiger im Straf- und Familienrecht auch die psychologische Leitung der ADHS-Forschungsambulanz für Erwachsene inne hatte. Seit 2018 ist er Anstaltspsychologe der Justizvollzugsanstalt Ottweiler (männlicher Jugend- und Erwachsenenvollzug), wo der wissenschaftlich nachgewiesene Zusammenhang zwischen (adulter) ADHS und delinquentem Verhalten täglich deutlich wird. Er promoviert im Bereich der theoretischen Medizin zum Thema der nicht-medikamentösen Behandlung der ADHS im Transitionsbereich zwischen Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie. Darüber hinaus besitzt er mehrjährige Erfahrung in der ambulanten Weiterbehandlung entlassener Straftäter, hat seit seiner Niederlassung mit eigener Gutachten- und Therapiepraxis jedoch seine Tätigkeit in der Forensisch-Psychiatrischen-Ambulanz der Universität des Saarlandes niedergelegt.